1991 Rolls-Royce Corniche III

Corniche Convertible one-of-a-kind Option List

Zusammenfassung

  • Baujahr 
    1/1991
  • Kilometerstand 
    86 000 km / 53 438 mi
  • Automobiltyp 
    Cabriolet / Roadster
  • Elektrische Fensterheber
    Ja
    Klimaanlage
    Ja
    ABS
    Ja
  • Lenkung 
    Rechts
  • Zustand 
    Originalzustand
  • Markenfarbe außen 
    lagoon metallic
  • Innenfarbe 
    Beige
  • Markenfarbe innen 
    tan/turkuoise Birds Eye maple
  • Innenausstattung 
    Leder
  • Anzahl der Türen 
    2
  • Zahl der Sitze 
    4
  • Standort
  • Außenfarbe 
    Blau
  • Getriebe 
    Automatik
  • Leistung 
    218 PS / 161 kW / 216 BHP
  • Antrieb 
    Zweirad
  • Kraftstoff 
    Benzin

Beschreibung

"Das Lauteste, was Sie beim Fahren hören werden, ist das Ticken der Uhr."
Die ca. 50 – seitige Geburtsurkunde bestätigt die ausführlichen Wünsche des Käufers bis ins kleinste Detail. Die Sonderausstattung dieses Corniche – Cabriolets läßt wahrlich keine Wünsche offen, aber mehr noch ist es seine Farbkombination, die ihn von wahrscheinlich allen weiteren Exemplaren unterscheidet. Tatsächlich wurden über die gesamte Bauzeit dieses Modells 452 Fahrzeuge gebaut, darum kann man besten Gewissens von einer Kleinstserie sprechen…sofern überhaupt von einer „Serie“ die Rede sein kann, wenn praktisch kein einziges Exemplar dem anderen gleicht. Dieser Rolls Royce war, ist und bleibt die Krönung des gediegenen Fahrkomforts.
Filmstars, Pop-Ikonen oder Schaichs waren in eben den Corniche-Modellen zu sehen. Das teuerste Serienmodell dieser an sich schon exklusivsten Marke der Welt blieb in der Tat einem sehr überschaubaren Kreis äußerst privilegierter Menschen vorbehalten.
Frederick Henry Royce hatte bereits vor 100 Jahren eigene Ansichten:
„Qualität besteht, wenn der Preis längst vergessen ist.“
„Kleinigkeiten sind es, die Perfektion ausmachen. Perfektion ist aber alles andere als eine Kleinigkeit!“
„Strebe in allem nach Perfektion. Nimm das Beste, was es gibt, und mache es besser. Wenn es nicht existiert, erfinde es. Akzeptiere nichts, was „fast richtig“ oder „gut genug“ ist.“
Diese sehr weisen, vorausblickenden Zitate gelten damals wie heute. Und auch in Zukunft und stehen für den Anspruch, den die Herren Rolls und Royce schon vor über 100 Jahren hatten: das beste Automobil der Welt zu bauen.

Nicht mehr und nicht weniger.
Wer sich heute in einen Corniche setzt, versteht die beiden Herren sehr schnell. Voraussetzung hierfür sollte jedoch ein so perfekt funktionierendes Exemplar wie unseres sein. Man kann sich auf Grund verschiedener Unternehmens-Philosophien in verschiedenen Richtungen auf Top-Level bewegen. Die Maxime z.B. der damaligen Mercedes – Benz Konstrukteure mag von Rolls-Royce in manchen Dingen abweichen. Aber Besser?
Anders, ja. In diesen Hemisphären bewegt man sich qualitativ nur noch seitwärts. Nach oben ist der Himmel offen und stellt für die Manufaktur Rolls Royce keine Herausforderungen mehr bereit.
Jedes Bauteil dieses Kraftwagens scheint sowohl optisch, wie haptisch für die Ewigkeit gemacht. Für das Leder allein mußten 11 glückliche Kühe ihre Haut lassen, nachdem sie zaunfrei auf englischen, immergrünen Wiesen aufwuchsen. Schon um sich nicht zu verletzen, was schließlich die Vorausssetzung für die Fa. Connolly Ltd ist. Die bis heute geheime Gerbung und Weiterbearbeitung bis hin zum Spaltprozess der Lederhäute ergibt den unverwechselbaren Innenraum-Duft eines Rolls Royce.
Mehr muß der Eigner eines solchen Monuments auch nicht preisgeben.
Bei Rolls Royce ticken die Uhren anders. Dort werden Fahrzeuge gebaut, die neben ihrer eigentlichen Funktion vor allem eines vermitteln sollen: formvollendete Solidität über ein maximales, weit über ein übliches Autoleben hinausreichendes Maß hinaus. Daher auch die immer noch widerwillige Angabe von Leistungsdaten…wer danach fragt, hat den Wagen nicht wirklich verstanden. Die lapidare Antwort auf die Motorleistung heißt "genug". Ebenso sind die ermittelbaren Dynamik-Werte in diesem Haus untergeordnet.

Ein Rolls-Royce beschleunigt, wenn er soll. Und er bremst, wenn er muß. Wer es eilig hat, sitzt im Falle eines RR im falschen Automobil.
Die Reise – und das ist in einem solchen Wagen im Grunde jede Fahrt damit – soll immer und unter allen denkbaren Umständen angenehm und entspannt verlaufen. Wer diese Entschleunigung beim Fahren sucht, ist im Hause Rolls-Royce auf der richtigen Spur. Allein schon bei der Namensgebung dieses Top-Modells „Corniche“ denken die Insassen bereits an die Fahrt auf der legendären Küstenstraße Südfrankreichs.
Wir bieten Ihnen einen wahrscheinlich einmaligen Corniche III an, der nicht nur nach 3 Jahrzehnten immer noch wie ein Neuwagen fährt. Er sieht auch immer noch so aus, als wäre er kürzlich ausgeliefert und inzwischen pfleglich behandelt worden. Wenn ihn der Richtige erwirbt, wird dieser Rolls auch noch in 50 Jahren so aussehen und so fahren, wie man es von ihm erwartet.
Der Corniche hat keine natürlichen Konkurrenten. Fahren Sie je nach Gelegenheit z.B. mal ein W111 Cabriolet zur Probe, gerne auch die Top-Version mit 3.5 V8 Motor. Und dann machen Sie das Gleiche mit unserem Corniche.
Danach wissen Sie bestens, was wir hier versuchen, in Worte zu fassen.