• Baujahr 
    1976
  • Automobiltyp 
    Coupé
  • Losnummer 
    31
  • Referenznummer 
    unique_id_31
  • Lenkung 
    Lenkung links
  • Zustand 
    Gebraucht
  • Standort
    Österreich
  • Außenfarbe 
    Braun

Beschreibung

Schmales G-Modell in seltener Farbe
Umfangreich technisch überholt
Matching Numbers

1974 begann beim Porsche 911 eine neue Zeitrechnung. Neue Sicherheitsauflagen in den USA, der „Motor Vehicle Information and Cost Savings Act“, nahm man zum Anlass für die bislang kräftigste Überarbeitung des Ur-Entwurfs. Augenscheinlichstes Merkmal waren auf den ersten Blick die neuen Stoßstangen, die den Wagen bei einem Aufprall von bis zu 5 mph schadlos überleben lassen sollten. In die wurden dann gleich auch die Blinker integriert. Am Heck gab es zwischen den Rückleuchten eine breite Reflektorleiste mit Porsche-Schriftzug, sodass für jeden lesbar war, was ihn da gerade überholt hat.

Unter dem Heckdeckel arbeitete nun in abgespeckter Version der 2,7-Liter-Boxer, der im Jahr davor schon im Carrera RS für Furore gesorgt hatte. Zum Modelljahr 1976 folgten endlich feuerverzinkte Karosserien, die dem 911er die braune Pest austrieben, und auf die Porsche nun sechs Jahre Garantie gab. Außerdem gab es mit dem Carrera 3.0 ein neues starkes Modell zusätzlich zum schon im Jahr davor präsentierten Turbo-Monster. Der 2.7 blieb in seiner stärksten Version mit 165 PS jedoch weiter im Programm, während das Einstiegsmodell mit 150 PS auslief. Er behielt bis zuletzt die schmale, dezente Ur-Form bei, wovon er sich am leichtesten von seinen stärkeren Artgenossen unterscheiden ließ, ehe er schließlich mit Ende des Modelljahres 1977 aus dem Programm fiel.

Dieser schmale 911 S zieht vor allem ob seines seltenen Farbtons die Blicke sofort auf sich. In diesem Cockney braun (T3T3) wurde dieser Porsche 1976 in die USA ausgeliefert, dazu passend innen mit braunbeigen Kunstledersitzen mit Flechtnarbe. Als Extras hatte sich sein Erstbesitzer polierte Leichtmetallräder (400), Lautsprecher in der Hutablage (494), weiße Nebelscheinwerfer unter der Stoßstange (566), ein elektrisches Schiebedach (650) und elektrische Fensterheber (651) gegönnt. Der Vorbesitzer holte den 911er 2012 aus Pennsylvania nach Österreich, spendierte ihm einen neuen Tank, neue Reifen, neue Wärmetauscher, einen neuen Auspuff und eine europäisches Erscheinungsbild. Außerdem überholte er Fahrwerk und Bremsen, das Blech hingegen zeigte sich ungewöhnlich gut erhalten, genauso wie die schöne, originale Innenausstattung.

2015 kam der 911er zu seinem aktuellen Besitzer, der sich anschickte den gut erhaltenen Porsche soweit zu verbessern, dass er seinen eigenen hohen Ansprüchen genügte. Es folgten dementsprechend ein neuer Himmel, neue Dichtungen für Scheiben und Schiebedach, ein Abdichten des Motors und letztlich 2017 eine komplette Motorüberholung. Etwa 20.000 Euro investierte sein Besitzer in den 911er, bis er ihn so hatte, wie er ihn haben wollte. Dass sich das penible Verbessern bezahlt gemacht hat, spürt man spätestens nach den ersten Metern. Die Leichtigkeit, mit der der Motor dreht, ist sagenhaft, das Fahrwerk ein Traum und das Wohlfühl-Erlebnis im wunderschönen Innenraum ein echten Erlebnis. Die Investitionen haben sich definitiv bezahlt gemacht, in diesem Fall für den kommenden glücklichen Besitzer:in, denn der Porsche muss nun einem neuen Projekt weichen.

Chassis: 9116201266
Motor: 6461258
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung (historisch)
Geburtsurkunde von Porsche


Dorotheum Auktion
Dorotheergasse 17
1010Vienna
Österreich
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Titel 
Herr
Vorname 
J. Michael
Nachname 
Dolezal-Pokorny

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Fax 
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