1966 Porsche 906
Carrera 6-
Baujahr1966
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Kilometerstand9 999 km / 6 214 mi
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AutomobiltypCoupé
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RennwagenJa
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LenkungLenkung links
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ZustandGebraucht
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InnenfarbeRot
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InnenausstattungLeather
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Anzahl der Türen2
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Zahl der Sitze2
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Standort

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AußenfarbeWeiss
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GetriebeManuell
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Leistung210 PS / 155 kW / 208 BHP
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Antrieb2wd
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KraftstoffPetrol
Beschreibung
Eines von lediglich 65 Fahrzeugen
Vollrestauriert in historischer Farbkombination
Teilnehmer des Grand Prix von Japan 1967
Nachvollziehbare Historie
Entwickelt für den internationalen Motorsport
Leergewicht von nur 580 kg
Ideal für historische Motorsportveranstaltungen
Der Porsche 906 Carrera 6
Er wurde 1966 als Werksrennwagen entwickelt und war eine Weiterentwicklung des 904, wobei Leichtbau, Aerodynamik und technische Präzision im Vordergrund standen. Der 906 wurde als zweisitziger Sportwagen mit einer Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff über einem Gitterrohrrahmen konstruiert. Die Form war kompromisslos auf Aerodynamik ausgelegt, mit einer niedrigen Front, integrierten Scheinwerferabdeckungen und einer Heckklappe, die weit öffnete, um Motor und Getriebe freizulegen. Sein Innenraum war funktional gehalten, ausgelegt auf geringes Gewicht und optimale Ergonomie. Der Fahrer saß tiefer und zentraler als bei einem 911er, vor einem abnehmbaren Lenkrad und klaren Instrumenten. Der Carrera 6 war mit 15-Zoll-Rädern bestückt, vorne mit 5.50 L 15 und hinten mit breiteren 7.00 L 15 Dunlop Racing-Reifen, um den enormen Gripbedarf auf der Rennstrecke zu decken. Sein Motor war ein luftgekühlter Sechszylinder-Boxermotor mit zwei Litern Hubraum. Er leistete in der Werksausführung rund 210 PS bei 8.000 Umdrehungen pro Minute und verfügte über zwei obenliegende Nockenwellen pro Zylinderbank. Dieser Boxer hatte eine Trockensumpfschmierung mit einem Öltankvolumen von 14 Litern. Ein speziell gehärteter Kurbeltrieb, leichtere Kolben und Aluminium-Zylinder trugen zur Haltbarkeit bei, während die Verdichtung mit 10,3:1 für hohe Leistung sorgte. Die Gemischaufbereitung erfolgte über Weber Vergaser oder mechanische Einspritzung und eine Doppelzündung sorgte für präzise Verbrennung.
Die Kurbelwelle entsprach einem Serienteil, während das Schwungrad speziell auf 3,5 Kilogramm erleichtert wurde. Statt herkömmlicher Stahlpleuel nutzte Porsche im 906 geschmiedete Leichtmetallpleuel, was die bewegten Massen erheblich reduzierte. Die Zylinder waren aus Aluminium, mit eingegossenen Laufbuchsen aus Chrom-Nickel Legierungen. Diese Technik garantierte hohe Standfestigkeit auch bei langen Belastungsphasen. Das Trockensumpfsystem ermöglichte eine flache Bauweise und eine tiefe Einbauposition des Motors, wodurch der Schwerpunkt des Fahrzeugs weiter gesenkt wurde. Der Auspuff bestand aus dünnwandigem Edelstahl und war auf maximale Strömungseffizienz ausgelegt. Das Getriebe war ein manuelles Fünfganggetriebe mit eng abgestuften Übersetzungen und einem selbstsperrenden Differenzial. Dieses Triebwerk basierte auf der Konstruktion des 911-Motors, wurde jedoch in nahezu allen Details überarbeitet, um Gewicht zu sparen und die Leistungsentfaltung zu optimieren. Die Karosserie des 906 war so konzipiert, dass sie bei rund 280 km/h noch stabil blieb. Dank seiner geringen Stirnfläche und des geringen Gewichts von nur etwa 580 Kilogramm konnte der Rennwagen eine herausragende Leistungsbilanz vorweisen. Er galt als einer der ersten Porsche-Rennwagen, bei dem umfangreiche Windkanaltests zur Formgebung beitrugen. Der Porsche 906 Carrera 6 markierte den Beginn einer neuen Ära bei Porsche: konsequenter Leichtbau, innovative Materialien und aerodynamische Effizienz verbanden sich zu einem Fahrzeug, das sowohl technisch als auch optisch Maßstäbe setzte. Mit seiner Kombination aus Präzision, Ingenieurskunst und Leistung wurde er zu einem Symbol der Porsche-Rennsportgeschichte und schuf die Basis für spätere Erfolge der Prototypen wie 908 und 917.
Über das hier angebotene Fahrzeug
Dieser 1966 produzierte Rennwagen trägt die Fahrgestellnummer 906-149. Laut der Datenkarte und dem Buch "Porsche 906" von Jürgen Barth wurde dieses Exemplar durch den japanischen Händler Porsche Mitsuwa am 24. April 1966 an seinen Erstbesitzer Tetsu Ikuzawa ausgeliefert. Dieser ist ein Rennfahrer, welcher unter anderem zu den ersten Japanern zählte, die an den 24 Stunden von Le Mans teilnahmen. Der zweite Besitzer war ein weiterer japanischer Rennfahrer namens Tadashi Sakai. Bei dem Grand Prix von Japan, welcher am 03. Mai 1967 auf dem legendären Fuji International Speedway stattfand, traten die beiden Rennfahrer gegeneinander in zwei Porsche 906 an. Das Fahrzeug mit gelber Fronthaube und der Startnummer 8 gefahren von Ikuzawa war Chassis 906-145, während Sakai in Chassis 906-149 mit der Startnummer 7 und einer blauen Fronthaube teilnahm, dem hier angebotenen Fahrzeug. Die beiden Konkurrenten qualifizierten sich auf den ersten beiden Startplätzen. Während des Rennens konnte sich Sakai nach langen Zweikämpfen durchsetzen und diesen 906 Carrera 6 in Führung bringen. Nach weiteren Zweikämpfen vorbei an überrundetem Verkehr schossen die beiden 906 in Runde 46 durch die Steilkurve, als Sakai einen plötzlichen Reifenplatzer erlitt. Den daraus resultierenden Unfall überstand Sakai mit leichten Verletzungen.
Den beschädigten Zustand behielt der Porsche für viele Jahrzehnte bei. Anhand der Fahrzeugrechnung vom 28. September 1978 ist zu erkennen, dass der in Tokyo ansässige Händler Autobahn Motor Co. den 906 noch im verunfallten Zustand an den deutschen Porsche Spezialisten Manfred Freisinger verkaufte, welcher einen Restaurationsbetrieb für historische Porsche Fahrzeuge betreibt. Nach weiteren Jahrzehnten entschloss sich Freisinger 2010 schließlich den 906 neu aufzubauen und in diesem Rahmen eine vollumfängliche Restauration durchzuführen, welche durch dutzende Bilder dokumentiert wurde. Im Anschluss an die erfolgreiche Restauration, wurde Chassis 906-149 zum Verkauf angeboten, wodurch es schließlich nach Monaco gelangte und dort am 02. Juni 2014 zugelassen wurde. Im selben Jahr war der Wagen als Teil der "Vue lors du Monaco Motor Legend" Ausstellung zum ersten Mal seit 1967 für die Öffentlichkeit zugänglich. Zuvor verfasste der Porsche Historiker Jürgen Barth ein Gutachten zu dem Fahrzeug, in welchem er den Zustand als exzellent beschrieb und von der Halterhistorie berichtete. Nach 10 Jahren in Monaco und der Schweiz, verfasste Jean Pierre Cornu ein weiteres Gutachten im Jahr 2024. Heute steht Chassis 906-149 in einem sensationellen Zustand erneut zum Verkauf und bietet Sammlern, so wie historischen Motorsportenthusiasten eine ideale Gelegenheit auf einen 906 Carrera 6.
Für Detailfragen steht Ihnen unser Verkaufspersonal jederzeit gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Fahrzeugbesichtigungen grundsätzlich nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich sind.



























