1953 Porsche 356

1500 Super Pre A Cabriolet

Zusammenfassung

  • Baujahr 
    1953
  • Kilometerstand 
    756 km / 470 mi
  • Automobiltyp 
    Cabriolet / Roadster
  • Lenkung 
    Links
  • Zustand 
    Restauriert
  • Innenfarbe 
    Braun
  • Innenausstattung 
    Leder
  • Anzahl der Türen 
    2
  • Zahl der Sitze 
    2
  • Standort
  • Außenfarbe 
    Schwarz
  • Getriebe 
    Schaltgetriebe
  • Leistung 
    70 PS / 52 kW / 70 BHP
  • Antrieb 
    Zweirad
  • Kraftstoff 
    Benzin

Beschreibung

Der erste von Porsche entwickelte und produzierte Sportwagen, der unter dem Namen Porsche vertrieben wurde war bereits zur damaligen Zeit eine Sensation. Bereits zu Beginn der Produktion konnte der Wagen als Coupé oder Cabrio erworben werden. Erkennbar sind die ersten Porsche 356 an der zweigeteilten Windschutzscheibe aus Sekuritglas mit Mittelsteg, ab Modelljahr 1952 wurde eine einteilige Scheibe verbaut, allerdings mit einem Knick in der Mitte. Serienmäßig hatte der Wagen eine durchgehende Sitzbank für Fahrer und Beifahrer, Einzelsitze waren auf Wunsch erhältlich. Der Porsche 356 wurde von 1948 bis 1955 als Coupé und Cabriolet mit vier Motorversionen gebaut. Der erste serienmäßig hergestellte Wagen verließ am Gründonnerstag, 6. April 1950, das Werk in Stuttgart. Auffällige Merkmale waren zum Beispiel die geteilte Frontscheibe oder die fest verglasten hinteren Fenster. Diese ließen sich bei späteren Baujahren aufklappen. Auf der Radioantenne saß eine rote Spitze, „red tipper“ genannt. Ein Porsche-Wappen fand sich zumindest in den 356ern der ersten Baujahre nicht, da es erst 1952/53 gestaltet wurde. An Bug und Heck stand daher Porsche. Die ersten Fahrzeuge hatten ein weißes Dreispeichenlenkrad aus Bakelit von Petri mit Hupring, das im 356 A durch eine Ausführung mit zwei Speichen ersetzt wurde. Links neben dem Lenkrad befand sich das Zündschloss, damals noch in Verbindung mit einem Startknopf. Der Benzinstand konnte nur mit einem Holzstab mit Kerben, der senkrecht in den Benzintank zu halten war, kontrolliert werden, da es keine Tankuhr gab. Für die Lackierung der Fahrzeuge wurde Nitrolack verwendet. Der Porsche 356 1500 Super war der leistungsstärkste 356 der "Vor-A" Serie. Durch eine höhere Verdichtung und andere Vergaser wird die Leistung auf 70 PS angehoben. Auch aufgrund der guten Aerodynamik ist der 1500 Super über 175 km/h schnell. Die 356er Modelle des Modelljahrs 1953 erhalten größere Bremstrommeln und ein synchronisiertes Getriebe, die patentierte Porsche-Synchronisierung. Eine zweistufuge Scheibenwischanlage ist als Sonderausstattung erhältlich. Auf dem Hupenknopf des Zweispeichenlenkrades ist nun das Porsche-Wappen eingelassen. Der Preis für das Coupé beträgt 13.800,- DM und für das Cabriolet 15.800,- DM. Nur 1.593 Cabriolets der 1500er Super Variante sollten jemals gebaut werden.

Das hier gezeigte Fahrzeug wurde 1953 in die Vereinigten Staaten von Amerika ausgeliefert. Die Farbkombination zum damaligen Zeitpunkt lautete Azurblau mit einer grauen Lederausstattung wie das uns vorliegende Porsche Zertifikat aussagt. Bis in die frühen 1990er Jahre verliert sich die Besitzerhistorie des Fahrzeugs. Zeitgenössische Aufnahmen zeigen jedoch, dass der Wagen sich Anfang der der 90er Jahre noch immer in seinem Originalzustand befindet, wenngleich der Zahn der Zeit auch an diesem Fahrzeug nicht spurlos vorrüber ging. Zu diesem Zeitpunkt entschloss sich Mr. Paul Wesselink, welcher eine eigene Lackierei besaß, sich dem Porsche anzunehmen und zu restaurieren. Doch noch während die Restaurierungsarbeiten in vollem Gange waren, verkaufte er den Wagen an Mr. Todd Michael Madeiros, wohnhaft in Los Gatos, Californien. Dieser beendete die begonnene Restaurierung. Im Jahr 2004 trennte sich Mr. Madeiros von seinem Porsche 356 und verkaufte diesen nach Melbourne in Australien. Der neue Besitzer, Mr. Trevor Keeley entschloss sich, den Wagen weiter optisch wie auch technisch zu überarbeiten. Noch heute liegen uns hierzu sämtliche Rechnungen und Schriftverläufe vor. Die kommenden 11 Jahre verblieb der 356 in gleichem Besitz. Im Jahr 2015, kurz vor dem Verkauf an die Dutton Garage in Melbourne, veranlasste Mr. Keeley, den Motor generalüberholen zu lassen. Nach wie vor befindet sich der original Motor im Fahrzeug. 2016 wird unsere Sammlungsverwaltung auf den Wagen aufmerksam und erwirbt diesen. Die kommenden 3 Jahre verbringt das Fahrzeug in unserer hauseigenen Sammlung, bevor nun der Entschluss gefällt wurde das Fahrzeug zum Verkauf freizugeben.

Wir übergeben dieses Fahrzeug an seinen neuen Besitzer mit einem frischen Service und neuen TÜV, bereit für kommenden Events der noch jungen Saison. Für Detailfragen wenden Sie sich gerne jederzeit an unser Verkaufspersonal
____________________________________________________________________________

The first sports car to be developed and produced by Porsche and marketed under the Porsche name was already a sensation back in those days. The car could be purchased as a coupé or convertible from day one of the production. The first Porsche 356 can be recognized by the split windshield made of Sekurit glass with a divide down the middle. A one-piece windscreen was introduced in the model year 1952, but with a bend in the middle. In the standard version, the car was equipped with a continuous bench seat for driver and passenger, single seats were available on request. The Porsche 356 was built from 1948 to 1955 as a Coupé and Cabriolet with four engine types. The first series-produced car left the factory in Stuttgart on Maundy Thursday, April 6, 1950. Conspicuous features included, for example, the split windscreen and the permanent glazed rear windows. These could be opened during later years of construction. The radio antenna had a red tip, called "red tipper". There was no Porsche coat of arms on the 356s - at least not during the early construction years, since it wasn’t designed until 1952/53. The name Porsche was therefore written on the front and rear of the car. The first vehicles had a white three-spoke bakelite steering wheel from Petri with a horn ring, which was replaced in the 356 A by a version with two spokes. The ignition was to the left of the steering wheel, at that time it still had a start button. There was no fuel gauge, so the fuel level could only be checked with a notched wooden stick, which had to be held vertically in the fuel tank. Nitro lacquer was used to paint the vehicles. The Porsche 356 1500 Super was the most powerful 356 of the "pre-A" series. Higher compression and other carburettors increase the output to 70 hp. Good aerodynamics also mean the 1500 Super can reach speeds in excess of 175 km/h. The 356 models of model year 1953 are equipped with larger brake drums and a synchronised gearbox, the patented Porsche synchronisation. A two-stage windscreen wiper system is available as an option. The Porsche emblem is now embedded on the horn of the two-spoke steering wheel. The price for the Coupé is DM 13,800 and for the Cabriolet DM 15,800. Only 1,593 convertibles of the 1500 Super version were built.

The vehicle on offer here was delivered to the United States of America in 1953. The Porsche certificate at hand states that the original colour combination of the vehicle was azure blue with grey leather upholstery. The vehicle's owner history no longer exists until the early 1990s. Contemporary photographs show, however, that the car was still in its original condition at the beginning of the 90s, even though the ravages of time left their mark on this vehicle. At that time Mr. Paul Wesselink, who had his own paint shop, decided to take on and restore the Porsche. But while the restoration was still in full swing, he sold the car to Mr. Todd Michael Madeiros, who lived in Los Gatos, California, who completed the restoration work that had been begun. In 2004 Mr. Madeiros sold his Porsche 356 to a gentleman in Melbourne, Australia. The new owner, Mr. Trevor Keeley, decided to further revise the car optically and technically. Even today, we have all the invoices and written procedures relating to this. The 356 did not change hands for the next 11 years. Mr. Keeley had the engine overhauled in 2015, shortly before selling the 356 to Dutton Garage in Melbourne. The original engine is still in the vehicle. In 2016, our collection administration became aware of the car and acquired it. The vehicle spent the next 3 years in our own collection, before the decision was made to release the vehicle for sale. This vehicle will be serviced and given its TÜV before being handed over to its new owner, ready for any upcoming events of the still young season. For detailed questions, please contact our sales staff at any time.