1934 Mercedes-Benz 540 K

Zusammenfassung

  • Baujahr 
    1934
  • Chassisnummer 
    105136
  • Motornummer 
    105136
  • Losnummer 
    16
  • Lenkung 
    Links
  • Zustand 
    Gebraucht
  • Zahl der Sitze 
    2
  • Standort
  • Außenfarbe 
    Sonstige
  • Antrieb 
    Zweirad
  • Kraftstoff 
    Benzin

Beschreibung

Sold without reserve to benefit the Cancer and Alzheimer's Charities of Sweden
1934 Mercedes-Benz 500 K/540 K (factory upgrade) Spezial Roadster
Chassis no. 105136
Engine no. 105136

Dieses Los wird meistbietend zugunsten der Schwedischen Krebs- und
Alzheimer Forschungs-Gesellschaft verkauft,
1934 Mercedes-Benz 500 K/540 K (Werksseitige Umrüstung) Spezial Roadster
Chassis Nummer 105136
Motor Nummer 105136

Krebsfond Schweden
Stefan Bergh, General-Sekretär der Schwedischen Krebsforschung Gesellschaft
"Diese großartige Spende kann uns sehr dabei helfen unserem Ziel, den Krebs zu besiegen, ein gutes Stück näher zu kommen. Der Erlös des Verkaufs dieses sehr seltenen Fahrzeugs ermöglicht uns die finanziellen Mittel zur Krebsforschung bereitzustellen, die notwendig sind um im Bereich dieser Forschung weitere positive Ergebnisse zu erzielen".
"Die Schwedische Krebsforschung Gesellschaft unterstützt jährlich mehr als 450 Projekte". Mr. Bergh erläutert weiter: "Um dieses weiterzuführen, sind wir weiterhin auf unabhängige und private Spender angewiesen". Wir sind sehr dankbar für diese großartige Unterstützung, denn durch diese Spenden sind wir weiterhin in der Lage Grundlagen-Forschung zu betreiben und die Schwedischen Wissenschaftler bei der täglichen Arbeit zu unterstützen".
Alzheimerfond Schweden

Liselotte Jansson, General-Sekretärin der Schwedischen Alzheimer Stiftung

"Wir sind überaus dankbar für eine solch großartige und großzügige Schenkung, die es uns ermöglicht einen Weg zur Heilung der Alzheimer Krankheit zu finden. Sie ist die meist verbreitete Form von Demenz, vor der sich zurzeit niemand schützen kann und die bisher leider immer tödlich endet.
Demenz ist heute als eine Gesamtgesellschaftliche Krankheit anzusehen und deren Zahlen an festgestellten Erkrankungen hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt. Intensivste Forschung in diesem Bereich ermöglicht die Aussicht auf Heilungschancen.

Die Schwedische Alzheimer Stiftung ist eine kleine aber stetig und schnell wachsende
Stiftung, die schon einen längeren Zeitraum über Alzheimer in Schweden forscht.
Diese Schenkung führt uns in der Alzheimer Forschung einen Schritt weiter auf unser Ziel hin – Eine Welt ohne Alzheimer".

Der Mercedes-Benz 500 K

Der Mercedes-Benz 500 K war die Sensation auf der Berliner Automobil Ausstellung 1934. Er war eine Entwicklung des begabten Ingenieurs und Rennfahrers Dr. Hans Nibel. Dr. Nibel arbeitete bereits 1909 bei Benz am "200 PS Blitzen – Benz" wie auch später bei Mercedes-Benz bis 1934, am legendären ersten Silberpfeil - W25. Er begann nach dem Zusammenschluss beider Firmen und nach der Zeit von Prof. Dr. h.c. Ferdinand Porsche, 1928, als Chefentwickler.

Bei der Überarbeitung dieses Kompressors betriebenen Mercedes-Benz entwickelte Dr. Nibel, gegenüber der vorangegangen Kompressor-Mercedes-Benz, ein verbessertes Fahrwerk. Er kombinierte die hintere Pendelachse mit Doppel-Schraubenfedern und mit einer zusätzlichen Ausgleichsfeder, und vorne ließ er die Räder an Doppelquerlenkern mit Schraubenfedern anbringen. Bedauerlicher Weise starb Dr. Hans Nibel im November 1934, im Alter von 54 Jahren. Als Chefentwickler übernahm Max Sailer die Arbeit an den späteren Kompressor-Mercedes-Benz Modellen.

Nibel entwickelte für den 500 K aus dem hubraumstärkeren Motor, gegenüber dem Typ 380 von 1932, mehr Leistung und erreichte dadurch eine verbesserte Performance.
Dieser gewaltige Reihen 8-Zylinder mit 5,0 Liter Hubraum ermöglichte Anfang der 1930er Jahre dem 500K als eines der ersten Automobile eine Höchstgeschwindigkeit von 100 mph oder 160 km/h auf normalen Straßen.

Es war der charakteristische Sound des zugeschalteten zweiflügeligen Roots-Gebläses für die "K" Modelle, ähnlich der der "S" Modelle aus den 1920er Jahren, nachdem man das Gaspedal einmal ganz durchgetreten hat. Dabei wird mehr als 25 % zusätzliche Leistung abgegeben. Dies ist eine eindrucksvolle und hörbare Leistungssteigerung, die nur für einen sehr kurzen Zeitraum genutzt werden kann, z. B bei einem Überholvorgang oder während einer Bergfahrt.

Zeitgenössische Automobiltester sprechen unabhängig voneinander ehrfurchtsvoll von der Fahrt mit diesem Mercedes-Benz. "Auf normalen Straßen erschrecken die Passanten, wenn man diesen Wagen mit aufheulendem Motor bewegt, daher ist es ratsam, sich eher einen gesitteten Fahrstil anzugewöhnen, obwohl dieses Automobil auch um Kurven fahren kann – und zwar sehr schnell".

" Ohne den Kompressor ist bei einer Beschleunigung aus dem unteren Geschwindigkeitsbereich heraus auch ein entspanntes Fahren möglich. Man merkt einfach, dass immer genügend Leistung vorhanden ist. Wenn der Kompressor einsetzt, dann verändert sich der Motor zu einem wilden Monstrum". So beschreibt der Testfahrer und Redakteur von "The Autocar" H.S. Linfield die Fahrt mit dem 500 K. Zusammengefasst und auf den Punkt gebracht zieht er folgendes Resümee: "Mercedes-Benz ist mit diesem Fahrzeug ein wahres Meisterstück von einem Automobil gelungen, welches man unbedingt erlebt haben muss."

Das zeigt sich auch daran, dass Mercedes-Benz GB, der Importeur der Marke den Rennfahrer Graf Goffredo Zehender als Fahrer ihrer Vorführfahrzeuge engagiert hat. Es war offenbar in den 1930 er Jahren nicht so einfach einen Fahrer zu finden, der dieses außergewöhnliche Fahrzeug beherrscht und fahren konnte.
Die Produktionszahlen des 500K sprechen für seine Exklusivität: 105 Exemplare wurden im Jahr 1934 produziert, 190 in 1935 und 59 in 1936. Eine Gesamtzahl von 354 Fahrzeugen. In den letzten Jahren machten die Seltenheit, der Stil und die Leistung dieses großen Kompressor-Mercedes, bei den wenigen Anlässen bei denen er am Markt angeboten wurde, zu einem der begehrtesten Oldtimer dieser Epoche.

Obwohl der 500 K/540 K die Aufmerksamkeit der weltweit herausragendsten Karossiers seiner Zeit auf sich zog, ließ der firmeneigene Karosseriebau in Sindelfingen wenig Raum für Verbesserung. Man kann beruhigt davon sprechen, dass dieser offene Sports Tourer, mit dem Zusatz Spezial Roadster, das Maß aller Dinge in dieser Epoche darstellt und die Blicke auf sich zieht.

Alle besonderen Luxus-Automobile der 1930er Jahre oder früher hatten das Problem der Zusammenarbeit mit den Automobil-Herstellern. Es musste sehr genau abgestimmt werden, wie die aufzubauende Karosserie auf das Fahrgestell passt. Somit mussten im Werk jeweils in den Karosserieabteilungen Spezialisten für solche Projekt gefunden werden. Dieses hier angebotene Fahrzeug symbolisiert die Leistung der werkseigenen Karosserieabteilung.

Fahrgestell-Nr. 105136

Die Geschichte dieses Fahrzeugs und dessen Entdeckung, beginnt wie in vielen anderen Fällen auch, in den frühen 1970er Jahren in einem sehr bescheidenen Rahmen. Die beiden inzwischen bekannten und anerkannte "Spürnasen" Alf Johansson (der unter anderem den legendären "Horn Brüder" Spezial Roadster gefunden hat) und Birger J. Nilssen entschieden sich zu einer Reise nach Czechoslowakien um nach historisch wertvollen Fahrzeugen Ausschau zu halten. Nilssen hatte erst kurz vorher ein Stückchen "Altmetall" gefunden. Dabei stellte es sich heraus, dass das ein Tankverschluss eines Mercedes-Benz 500 K sein musste. Auf ihrer ersten Reise durch Polen, stoppten sie an einer Garage in Posen. Nilssen fragte in der für ihn schon routinemäßigen Art nach altenFahrzeugen in der Region. Der Garagist sprach von einem Kollegen, der so etwas altes auf seinem Grundstück stehen hätte. Dieser wäre aber gerade nicht da, aber der richtige Ansprechpartner. Nilssen fuhr auf der Heimreise noch einmal vorbei.

So führte sie ihre Reise weiter fort und sie stoppten bei unterschiedlichsten Sammlern und Automobilen. Dabei bekamen sie immer mehr Interesse an alten Fahrzeugen. Sie fuhren auf der Heimreise nochmals in Posen zu der ihnen angegeben Adresse, die ihnen der Mann in der Werkstatt gegeben hatte. Sie trafen eine sehr nette und gastfreundliche Familie, die sie zuerst zu einem Tee und Gebäck einluden, bevor sie zu einem Grundstück fuhren, auf dem ein altes Automobil stand.

Nilssen erzählte später, dass sie an einem extrem kalten Wintertag dort ein Fahrzeug fein säuberlich zerlegt in einer Wellblech-Garage vorfanden. Es sah so aus, als ob der 500 K für eine Restaurierung vorbereit dastand. Johansson und Nilssen überblickten in dieser Situation recht schnell, dass das Fahrzeug fast vollständig und komplett war. Ein Teil fehlte aber, der Tankverschluss. Welch ironisches und amüsantes Zusammentreffen, sagte Birger später.

Sie wurden sich recht schnell einig mit der Familie und die "Spürnasen" konnten dank Johansson's Verbindungen das Fahrzeug offiziell exportieren. Auf dem richtigen Weg zurück zu seinem skandinavischen Ursprung. So fand das Fahrzeug sehr bald zurück zu seinem Erstbesitzer.

Weil sie sich in dieser Zeit sehr viel Basisinformationen angeeignet haben, konnten sie einen weiteren Spezialisten im Bereich 8-Zylinder Kompressor Motoren ausfindig machen, Jan Melin. Dadurch erhielt dieses Fahrzeug seine originale, schwedische Historie zurück und kann so unter der Bezeichnung "105136" hier angeboten werden.

Jan Melin forschte viele Jahre nach der Geschichte der Vorkriegs Mercedes-Benz 8-Zylinder Kompressor-Motor Modelle. Sein Wissen brachte er dann in einer Reihe Bücher allen Interessierten näher. Die sich dadurch auszeichnen, dass er unheimlich viel Zeit und Wissen in die Dokumentation des Produktionszeitraums und die damit verbundenen vielfältigen Karosseriebaubetriebe und anderen Hersteller hochklassiger Automobile investierte. Eine Vielzahl von Personen, die sich für diese Historie interessierten, profitierte von diesem Werk. Er erarbeitete sich damit auch eine Vertrauensbasis und tauschte sein Wissen mit dem Mercedes-Benz Werksarchiv aus. Dadurch konnten viele ehemalige Mercedes Mitarbeiter der 1930er Jahre ausfindig gemacht werden. So bekam er auch Kontakt zu Hermann Ahrens, der Chefdesigner im Karosseriewerk Sindelfingen war.

All dieses Wissen war hilfreich für die Dokumentation dieses besonderen Fahrzeuges mit der Chassis Nummer "105136". Einen wichtigen Teil der Werksinformationen trugen dazu bei, dass er zu der Feststellung kommt, dieser 500 K ist einer der ersten und wurde im Auftrag für Dr. Alfons Sack, Berlin gefertigt. Er war ein prominenter und begabter Rechtsanwalt in den frühen 1930 er Jahren. Er erwarb sich seinen Platz in der Geschichte als der Verteidiger derjenigen auftrat, die angeblich im Reichstag Feuer gelegt haben sollen.

Nachweislich ist dieses besondere Fahrzeug mit der Nummer "105136" das sechste in der Serienproduktion hergestellte Fahrzeug gewesen. Er war so weit vorne in der Produktion das anhand von einigen Details der Übergang vom Typ 380 zum späteren 500 K noch nachzuvollziehen ist. Es ist ein Fahrzeug, welches in seinem Design so besonders ist, dass Ahrens sich sofort an die Ausführungen erinnerte und dies mit Fotos belegen konnte, die er während der Produktion aufgenommen und privat in seinem "Archiv" behalten hatte.

Mit diesen Informationen und den Aufzeichnungen des Sindelfingener Werks waren die Rekonstruktion und die Farbgebung für dieses Exemplar möglich. Dabei ist ersichtlich wie außergewöhnlich dieses Fahrzeug bereits bei seiner Produktion schon gewesen sein muss. Da bereits im Auftragsbuch der Karosserieabteilung der Begriff "Spezial Roadster" vermerkt ist, kann für dieses Fahrzeug tatsächlich diese Variation von Terminus genutzt werden.

Wichtige Details die der Spezifikation des von Dr. Sack bestellten Spezial Roadsters entsprechen, sind zum Beispiel: Chromzierleisten an den vorderen und hinteren Kotflügeln, ein nach vorne ausgerichtetes und vergrößertes Kühlergrillgitter, welches durch sein äußeres Erscheinungsbild den Beinamen "Wasserfall-Grill" erhalten hat. Chromhaube über den hinteren Ersatzrädern, die wiederum das Heck besonders betont. Diese besonderen Merkmale des Fahrzeuges sind noch nicht genug Alleinstellungsmerkmal. Die Lackierung und die Farbwahl ergänzen es im Besonderen. Eine in "Speedgrau" lackierte Karosserie mit hellen und dunklen Akzentuierungen vervollständigen es zu einer Skulptur auf vier Rädern. Bevor es zur Auslieferung des Fahrzeugs kam, wurden Zeichnungen mit unterschiedlichen farblichen Differenzierungen im Bereich der hinteren Radhausabdeckungen und im seitlichen Bereich als Gegensatz zum Verdeck angefertigt. Dieses Design muss damals und würde sicherlich auch heute überwältigen.

Zu einem späteren Zeitpunkt konnte Melin während einer Reise in den USA, anhand eines Fotos in einer Zeitschrift einen weiteren Baustein dem Gesamtwerk "105136" hinzufügen. Er war sich sofort sicher, als er ein Foto betrachtete, das er auf die Heckansicht dieses besonderen 500K schaute. Das Fahrzeug war zu seiner Zeit in Berlin unter der Nummer "IA 1555" registriert.

Er erkannte die Nummernschilder sofort als die die auch am Fahrzeug angebracht waren, welches Nilssen in Posen ausfindig gemacht hatte. Diese verbleiben bei diesem unrestaurierten und unberührten Fahrzeug. Die von Mercedes-Benz bestätigte Authenzität ist ein weiterer Pluspunkt.

Bei all den Nachforschungen von Nilssen, stellte er fest, dass einer der Besitzer einen sehr geringfügigen Blechschaden im Heckbereich des Fahrzeugs zu verzeichnen hatte und ihn danach zur Seite stellte. Der Ort an dem das Fahrzeug von Johansson und Nilssen gefunden wurde, liegt in unmittelbarer Nähe von Landsberg, wo Sack ein Landhaus besaß. Es deutet also vieles darauf hin, dass Sack sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Sicherheit gebracht hatte. Es ist nicht überliefert, ob Dr. Sack den Krieg überlebt hat.

Bei der Rückgabe des Kraftstoff-Tankdeckels erörterte man, dass sich der Verlust während des Vorfalls ereignete. Wie auch immer, der kleine Blechschaden am hinteren rechten Kotflügel beeinträchtigt die sehr signifikante Gesamtansicht des Fahrzeugs nicht.

Durch die Korrespondenz mit Melin, konnten auch weitergehende Fragen von ihm logisch und prägnant erklärt werden. Im Fahrzeug verbaut ist der 540 K Motor, die erst später verwendete Motorhaube mit seitlichen Lüftungsschlitzen ist entgegengesetzt des früheren Erscheinungsbildes auf den Sindelfingener Fotos. Melin fand einen Briefverkehr zwischen Dr. Sack und Mercedes-Benz aus dem Jahr 1936, aus dem hervorgeht, dass das Fahrzeug zurück ins Werk Sindelfingen kam, um die Umrüstung auf den Motor mit 5,4 Liter Hubraum durchzuführen. Dementsprechend hat er zweifelsfrei auch die Motorhaube mit den seitlichen Lüftungsschlitzen erhalten. Obwohl der 540 K Motor in seinen Ausmaßen, der Positionierung der Wasserpumpe gegenüber dem 500 K Motor Unterschiede aufweist, ist anlässlich der Aufrüstung der nachgerüstete Motor auf der werksseitig angebrachten Motorenplakette mit der vorhandenen Nummer "105136"gekennzeichnet worden.

Anhand der Dokumentation, die von Jan Melin erstellt wurde, bekommen sie eine umfangreiche Sammlung von Kopien der Werks- und Karosseriebauzeichnungen und Fotos des Fahrzeugs bei der ursprünglichen Entdeckung und aussagefähige Fotos im heutigen Zustand. Es wird darauf hingewiesen, dass alle Informationen von Melin geliefert werden und nur für den Käufer zur Verfügung stehen und damit vertraulich umzugehen ist.

Weltweit sind das Verständnis und das Interesse von Enthusiasten an einer anspruchsvollen aber gleichzeitig auch ehrlichen Restaurierung von Fahrzeugen gestiegen. Es wurde hierbei natürlich eine Menge Zeit aufgewendet, um das Fahrzeug in seiner ehemaligen und originalen Erscheinung darzustellen.

Der gesamte Prozess ist mit Fotografien und spezifischen Details dokumentiert. Ob es sich dabei um ein Stück Holz oder eine Gewebeprobe des Teppichs handelt. Wenn etwas ausgetauscht werden musste, dann nur, wenn es identisch war und den Zustand des Fahrzeugs bewahrte. Dabei ist es möglich, dass sie die Farbe des original Leders oder der Cabrioverdeck- Persenning als Überrest sehen.

Bei einer heutigen Begutachtung, ist es von Bedeutung, dass die Restaurierung die Originalität anhand eines exakten und sympathischen Levels darstellt. Anhand der Oberflächenprüfung kann festgestellt werden wie die darunterliegende Metalloberfläche beschaffen ist und bei entsprechenden Lichtverhältnissen ist die Authentizität ersichtlich.
Ebenso ist es erstaunlich, wie viel originale Details diese Zeit überlebt haben. Ein Beispiel dafür ist die original Sindelfingener Karosserie Plakette. Sorgsam restauriert und aufpoliert. Zu dem Fahrzeug gehörig ist auch der in Posen gefundene "Wasserfall-Grill"

Den Arbeitsprozess der Restaurierung konnten sie in den frühen 1990er Jahren beenden. Nach der Komplettierung des Fahrzeugs fuhr das Fahrzeug wie am ersten Tag. Für einige Monate stand es in einem Display eines privaten Museums.

Nach mehr als 40 Jahren in einem Besitz wird das Fahrzeug bei dieser Auktion im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart angeboten. Die zu dieser Zeit begonnene erschöpfende Nachforschungen stehen in direktem Zusammenhang mit diesem Automobil und begründen seine Wiederherstellung. Ein privater großzügiger Käufer kann sich jetzt diesen Mercedes-Benz Spezial Roadster in seine Sammlung holen und bei der einen oder anderen Veranstaltung präsentieren. Davon profitiert in letzter Konsequenz die Forschungsprojekte und deren Unterstützung durch die Schwedische Krebs- und Alzheimer-Forschung-Gesellschaft.

Somit wird hier der seltenste und begehrenswerteste Mercedes-Benz Spezial-Roadster in dieser Auktion hier angeboten.

Es bestand bisher noch nie die Möglichkeit, zu solchen Konditionen und unter solchen Umständen ein solch außergewöhnliches Automobil zu ersteigern.

Derjenige der dieses Fahrzeug ersteigert kann mit dem Kauf eine noch nie dagewesene Geste zeigen und unterstützt sehr relevante Gesundheits-und Forschungs Projekte. Der bisherige Eigner wünscht nichts sehnlicher al seine hohe Summe für den guten Zweck.

Bonhams hat hiermit die ehrenvolle Aufgabe übertragen bekommen, dieses einmalige Angebot während einer Auktion zu versteigern.