1969 Jeep Grand Wagoneer

Unique - World's first SUV!!! Recreation

Zusammenfassung

  • Baujahr 
    1969
  • Kilometerstand 
    15 000 km / 9 321 mi
  • Automobiltyp 
    SUV
  • Schiebedach
    Ja
  • Lenkung 
    LHD
  • Zustand 
    Used
  • Innenfarbe 
    Beige
  • Innenausstattung 
    Leather
  • Anzahl der Türen 
    5
  • Zahl der Sitze 
    5
  • Standort
  • Außenfarbe 
    Green
  • Getriebe 
    Automatic
  • Leistung 
    230 PS / 170 kW / 227 BHP
  • Antrieb 
    4wd
  • Kraftstoff 
    Petrol

Beschreibung

Bitte beachten: deutsche Beschreibung weiter unten
Please note: German description below
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What do you get when you cross a Ferrari with a Jeep?

A Jerrari !

According to research, this unique car is probably the first SUV that is, in today’s sense, worldwide.

How did this happen?
The famous car collector Bill Harrah who built his fortune with his two casinos in Reno, Nevada, had an impressive private automobile collection consisting of 1,500 vehicles!

The story goes: While driving in an ice storm, Bill Harrah's mechanic crashed his Ferrari. The impact of such an alarming experience inspired Harrah's brilliant idea of owning a 4-Wheel-Drive Ferrari. One that would combine all of the exceptional qualities of a modern SUV - A 4-Wheel Monster with a spacious, luxurious interior and some serious horsepower.

As a Casino Owner, Harrah knew many celebrities and he was not shy. So - according to roumors - he even asked Enzo Ferrari to build the car of his dreams. Enzo rejected - as a matter of principle. Enzo felt there should never be a Ferrari Station Wagon.

But this couldn’t stop Harrah. He had many mechanics at hand maintaining the cars in his private collection. So, it was easy for him to implement and supervise this project.

He took the intact front of the damaged Ferrari 365 GT 2+2 (model year 1969) and united it with the brand new Jeep Wagoner (Kaiser-Jeep, model year 1969)

It is absolutely fascinating how he managed to combine the long, sloping forms of the Ferrari (aka 'Queen Mary' a roadster with roundish long shape) with the edgy build of the Jeep Wagoneer.

The magazine „Road-Track“ published pictures with the project's test report that will give you an idea of just how complex this project must have been.

Technically speaking, it was also very advanced. Harrah combined the Ferrari's 12-cylinder engine (365 hp) with the Jeep's three gear transmission.

The car was originally painted in creme-white, then later changed to racing-dark-green, Harrah’s favorite color.
Harrah was a busy man and kept all of his mechanics on their toes with countless new projects. When interviewed about Harrah's world famous car collection, quite a few celebrities only remembered the Jerrari - despite all of his other cars. The Jerrari received mention in several books, which nicknamed „it The Green Monster“. This is the reason we kept the color green. However the engine was changed. After driving this car for several years, Harrah needed to drive a car which would get him to his casinos unrecognized. So he simply took the Green Monster's engine and stuck it in a 1977 Wagoneer. The car was altered just enough to fit the engine. He called this car „Jerrari 2“ but the spirit of a Ferrari SUV was only implemented in the „Jerrari 1“. His „Jerrari 1“ got an original Wagoneer engine (Chevy engine, 390ci=5,9l displacement); not a bad choice and far more functional for every day use.
Shortly after Harrah’s death in 1978 his car collection was sold. And that is how, in 2008, the famous „Jerrari 1“ found its way to Germany.

Since then, the car has been carefully revised. The nearly 50-year-old the car has only 7,000 miles on its speedometer.
All damages due to storage have been taken care of. Only some more beauty patch-ups and the car is good to go. This car has a story to tell. Taking it for a spin, means you are driving a piece of contemporary history. The car was since then mentioned in several car magazines with detailed stories.

The car has the VIN number for historical cars in Germany and even its own manufacturers category with the German Federal Office for motor vehicles.

More questions about this work of art? Please do not hesitate to contact me.

Price on request

---- German/Deutsch -------------

Was kommt raus, wenn man einen Ferrari mit einem Jeep kreuzt? Ein Jerrari
Nach Recherchen ist dieses Einzelstück wohl der weltweit erste SUV im heutigen Sinne. Wie kam es aber dazu, so ein Auto zu bauen?

Wie kam es dazu?
Der Autosammler Bill Harrah, der durch den Betrieb von 2 Spielcasinos in Reno (Nevada) reich und berühmt wurde, besaß eine stattliche Privat-Sammlung bestehend aus 1.500 Fahrzeugen!

Nachdem sein Chef-Mechaniker einen seiner Ferraris bei Eis und Schnee gegen die Wand fuhr, wurde der Wunsch wach, einen Allrad-Ferrari zu besitzen, der die Attribute eines modernen SUV haben sollte: ein geräumiges Allrad-Monster mit luxuriöser Innenausstattung und ordentlich Rums unter der Haube.

Da Harrah – auch als Spielcasinobetreiber - mit vielen berühmten Persönlichkeiten wie z.B. Frank Sinatra verkehrte, fragte er Gerüchten zufolge wohl auch Enzo Ferrari, ob er speziell für ihn solch ein Fahrzeug bauen würde. Enzo lehnte ab – aus Prinzip, denn es sollte niemals einen Ferrari Kombi geben!

Harrah lies sich davon nicht unterkriegen, denn durch die Wartung seiner Privatsammlung hatte er genug Mechaniker am Start um ein solches Projekt in Eigenregie zu realisieren.

Er nahm also die noch unbeschadete Front seines havarierten Ferrari 365 GT 2+2 (Bj 1969) und verheiratete Sie mit einem nagelneuen Jeep Wagoneer (Kaiser Jeep, Bj. 1969).

Designtechnisch faszinierend, wie er die geschwungenen Formen des Ferrari (auch „Queen Mary“ genannt, ein flacher langgezogener Sportwagen mit eher rundlichen Formen) mit dem bulligen und kantigen Aufbau des Wagoneers harmonieren lies.
Die Bilder aus der Zeitschrift Road-Track, welche damals einen Testbericht veröffentlicht hatte, lassen erahnen, welch ein Aufwand da reingeflossen ist.

Technisch gesehen war dies Projekt ebenso anspruchsvoll, denn er kombinierte den 365 PS starken Ferrari 12-Zylinder-Motor mit der Dreigangautomatik aus dem Jeep.

Zum Zeitpunkt des Testberichtes war der Wagen noch Cremeweis lackiert, später dann auf seine Lieblingsfarbe, einem dunklem Racing-Green getrimmt. Harrah war wohl ein umtriebiger Mensch und hielt seine Werkstatt-Mitarbeiter immer mit neuen Projekten auf Trab.
Trotz seiner riesigen Autosammlung von 1.500 Fahrzeugen scheint dies Fahrzeug bei allen Leuten in seinem Umfeld als einziges in Erinnerung geblieben zu sein, denn in Interviews von VIPs zu seiner Auto-Manie wurde immer nur dieses eine Fahrzeug benannt.
So ist der Jerrari in mehreren zeitgenössischen Büchern erwähnt und z.B. als „grünes Monster“ tituliert. Dies ist auch der Grund, warum die Farbe dem Jerrari bis heute erhalten blieb.

Der Motor hingegen durchlief eine weitere Verwandlung. Harrah war nach einigen Jahren der Nutzung des Jerrari nach einem unauffälligen Fahrzeug, mit dem er endlich mal wieder unerkannt täglich ins Casino fahren konnte.
Und so verpflanzte er den Ferrari-Motor in einen 1977er Wagoneer, der fast unverändert blieb und lediglich gestreckt wurde, um den Motor auf zu nehmen. Er nannte den Wagen „Jerrari 2“, aber die Grundidee des Jerrari blieb dem „Jerrari 1“ vorbehalten.
Der „Jerrari 1“ erhielt wieder einen originalen Wagoneer Motor (Chevy Motor, 390ci = 5,9l Hubraum) – keine schlechte Wahl und sicherlich auch alltagstauglicher.

Kurz nach dem Tod von William Fisk Harrah 1978 wurde die Harrah Collection fast vollständig aufgelöst und der Jerrari kam schließlich 2008 nach Deutschland.

Seitdem wird der Jerrari behutsam revidiert. Der Wagen hatte nach seiner fast 50 jährigen Geschichte lediglich 7.000 Meilen auf dem Tacho.

Inzwischen sind alle Standschäden vollständig behoben und es stehen lediglich noch kleinere optische Arbeiten an, so dass der Besitzer sich an diesem einzigartigen Stück Zeitgeschichte bei jeder Ausfahrt freuen kann. Das Fahrzeug wurde seitdem in mehreren renommierten Auto Zeitschriften mit detaillierten Berichten gewürdigt.

Das Fahrzeug erhielt in Deutschland eine neben dem H-Kennzeichen sogar eine eigene Hersteller-Kategorie im Kraftfahrzeug-Bundesamt!

Mehr Fragen zu diesem einmaligen Stück Geschichte? Bitte zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.

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