1971 Ferrari 365

GTC/4

Zusammenfassung

  • Baujahr 
    8/1971
  • Kilometerstand 
    96 788 km / 60 142 mi
  • Automobiltyp 
    Coupé
  • Chassisnummer 
    14447
  • Elektrische Fensterheber
    Ja
  • Lenkung 
    LHD
  • Zustand 
    Restored
  • Markenfarbe außen 
    Azzurro Hyperion
  • Markenfarbe innen 
    Beige
  • Innenausstattung 
    Leather
  • Anzahl der Türen 
    2
  • Standort
  • Außenfarbe 
    Blue
  • Getriebe 
    Manual
  • Leistung 
    340 PS / 251 kW / 336 BHP
  • Antrieb 
    2wd
  • Kraftstoff 
    Petrol

Beschreibung

Ferarri 365 GTC/4  Pininfarina, Baujahr 1971, 340PS, 12 Zylinder

MODELLGESCHICHTE

Der 365 GTC/4 wurde als Nachfolger des Ferrari 365 GT 2+2 konzipiert. Bei der Entwicklung des Wagens griff Ferrari weitgehend auf die Technik des „Daytona“ zurück, wie beispielsweise das Chassis und das Fahrwerk.

Auch das Triebwerk war in den Grundzügen identisch: Beide Autos wurden von dem 4,4 Liter großen, von Gioacchino Colombo entworfenen Zwölfzylindermotor angetrieben, der über vier obenliegende Nockenwellen verfügte. Allerdings wurde das Triebwerk für den Einsatz im 365 GTC/4 in mehrfacher Hinsicht modifiziert. Während Ferrari im „Daytona“ Fallstromvergaser verwendete, waren es im 365 GTC/4 sechs Doppel-Flachstromvergaser von Weber (Typ 38DCOE59/60). Sie saßen an den Außenseiten der Zylinderköpfe und ermöglichten eine niedrigere Motorhaube als beim „Daytona“. Neu waren auch die Nasssumpfschmierung und veränderte Zylinderköpfe. Die Leistung des Triebwerks belief sich in der europäischen Version auf 340 PS.
Das Fünfganggetriebe des 365 GTC/4 war in wesentlichen Teilen gleich dem des Daytona. Während es dort allerdings mit dem Hinterachsgetriebe verbunden war (Transaxle), befand es sich beim 365 GTC/4 vorn am Motor. Es ragte weit in den Fahrgastraum hinein und wurde von einer breiten Mittelkonsole abgedeckt. Zusammen mit dem weit hinten positionierten Motor sorgte diese Anordnung des Getriebes dafür, dass ein wesentlicher Teil des Gewichts in der Fahrzeugmitte konzentriert war. Die Gewichtsverteilung war mit einem Verhältnis von 51 (vorn) zu 49 (hinten) nahezu ausgeglichen.
Der Wagen hatte Einzelradaufhängungen an Doppeldreiecksquerlenkern, Schraubenfedern und hydraulischen Teleskopstoßdämpfern. Hinten kam eine hydraulische Niveauregulierung hinzu.

Die Karosserie des Coupés war vollständig neu entworfen worden. Sie ähnelte im Layout der des „Daytona“; die beiden Modelle hatten allerdings kein einziges Karosserieteil gemeinsam. Der Aufbau wurde von Pininfarina entworfen; ausführender Designer war Filippo Sapino.
Sapino entwarf eine Fließheckkarosserie mit langer, flacher Motorhaube, einer kurzen Fahrgastzelle und einer abfallenden Dachlinie, die in einem abgeschnittenen Kamm-Heck mündete. Die Gürtellinie war geschwungen. Der 365 GTC/4 hatte ebenso wie der „Daytona“ in seiner zweiten Version Klappscheinwerfer. Der 365 GTC/4 trägt einen markanten breiten Kühlergrill, der von einer umlaufenden, schwarzen Gummistoßstange eingefasst ist. Im Kühlergrill saßen Blinker und Zusatzscheinwerfer. Diese Form der Frontpartie stand stilistisch im Widerspruch zu den fließenden Linien des Fahrzeugs und war eine Konzession an die Sicherheitsbestimmungen in den Vereinigten Staaten.
Das Design des bei Pininfarina gebauten 365 GTC/4 im Vergleich zum „Daytona“ zumeist als weniger aggressiv empfunden.

Im Innenraum unterschied sich der 365 GTC/4 in einigen Details von dem früherer Ferrari-Sportwagen. Das Armaturenbrett war neu gestaltet worden. Das Fünfganggetriebe hatte nicht die für Ferrari typische offene Schaltkulisse, sondern einen die Schaltkulisse verhüllenden Ledersack. Eine Klimaanlage und eine Servolenkung gehörten zum serienmäßigen Lieferumfang; eine Lederpolsterung der Sitze war dagegen aufpreispflichtig.

Fahrleistungen
Die Höchstgeschwindigkeit des 365 GTC/4 betrug 260 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gelang dem Wagen in 6,7 Sekunden.

Der 365 GTC/4 wurde von 1971 bis 1972 hergestellt. Die Angaben über den Produktionsumfang schwanken üblicherweise zwischen 500 und 505 Fahrzeugen. Die Produktion des 365 GTC/4 verteilt sich auf die Fahrgestellnummern 14179 bis 16289.

Der deutsche Ferrari-Importeur Auto Becker in Düsseldorf bot den 365 GTC/4 für 75.091,50 DM an, während der „Daytona“ 77.533,50 DM kostete.

DIESES FAHRZEUG

Dieser wunderschöne seltene Ferrari 365 GTC/4 in Azzurro Hyperion (Nr.2 von 35 in dieser Farbe) mit beigem Leder Interieur als Sonderausstattung wurde im August 1971 fertiggestellt und an Auto Becker in Düsseldorf geliefert. Von dort aus ging das Fahrzeug in die Schweiz und wechselte dort bis in die 90er Jahre viermal den Besitzer. Dann ging das Fahrzeug für eine Dekade in die USA, um 2004 erneut nach Europa zurückzukehren. 2014 wurde das Fahrzeug in Portugal restauriert und an seinen jetzigen Eigentümer in Düsseldorf verkauft. Über die gesamte Historie gibt es eine Dokumentation von Marcel Massini.

Seitdem wurde das Fahrzeug regelmäßig benutzt und in sachkundiger Hand gewartet und mit hohem Aufwand alltagstauglich gemacht.
Die Arbeiten wurden von dem renommierten Ferrari Spezialisten Thomas Gralak in Willich durchgeführt. Der 4.4 Liter V12-Motor mit Peripherie und das 5-Gang Schaltgetriebe befinden sich in einem Topzustand und funktionieren einwandfrei. Der Motor mit seinen 6 Webervergasern nimmt sauber Gas an und läuft über alle Drehzahlbereiche seidenweich. Die Bremsanlage und das Fahrwerk sind in den letzten Jahren umfassend überholt und restauriert worden, und funktionieren ebenfalls einwandfrei. 

Ein wunderschöner und sehr originaler Ferrari 365 GTC/4 mit Matching Numbers und in einem sehr guten Zustand. Er ist ausgestattet mit elektrischen Fensterhebern, Radio Cassette, Lederausstattung, und 7,5x15 LM Cromodora Felgen

Wertgutachten vorhanden vom TÜV Rheinland von 2017 über 400.000,- €

Verkauf im Kundenauftrag

Kontakt: Frank Steffling
Mobil: +49 163 2407766

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MODEL HISTORY

The 365 GTC/4 was designed as the successor to the Ferrari 365 GT 2+2. In developing the car, Ferrari largely drew on the technology of the "Daytona", such as the chassis and suspension.

The basic features of the engine were also identical: both cars were powered by the 4.4-liter twelve-cylinder engine designed by Gioacchino Colombo, which had four overhead camshafts. However, the engine was modified in several respects for use in the 365 GTC/4. Whereas Ferrari used downdraft carburetors in the "Daytona," the 365 GTC/4 featured six double flat-flow carburetors from Weber (type 38DCOE59/60). They were located on the outside of the cylinder heads and allowed a lower engine hood than in the "Daytona". Wet sump lubrication and modified cylinder heads were also new. The engine's output was 340 hp in the European version.
The five-speed transmission of the 365 GTC/4 was essentially the same as that of the Daytona. However, while it was connected to the rear axle transmission (transaxle), it was located at the front of the engine in the 365 GTC/4. It protruded far into the passenger compartment and was covered by a wide center console. Together with the engine positioned far to the rear, this arrangement of the transmission ensured that a substantial part of the weight was concentrated in the center of the vehicle. Weight distribution was almost balanced, with a ratio of 51 (front) to 49 (rear).
The car had independent suspensions on double triangular wishbones, coil springs and hydraulic telescopic shock absorbers. Hydraulic level control was added at the rear.

The body of the coupe had been completely redesigned. It resembled the layout of the "Daytona"; however, the two models had not a single body part in common. The body was designed by Pininfarina; the executive designer was Filippo Sapino.
Sapino designed a fastback body with a long, flat hood, a short passenger compartment, and a sloping roofline that culminated in a cutaway ridge rear. The beltline was curved. Like the "Daytona" in its second version, the 365 GTC/4 had folding headlights. The 365 GTC/4 wore a distinctive wide grille framed by a wrap-around black rubber bumper. Turn signals and auxiliary headlights sat in the radiator grille. This front end shape was stylistically at odds with the car's flowing lines and was a concession to safety regulations in the United States.
The design of the 365 GTC/4 built by Pininfarina was mostly perceived as less aggressive compared to the "Daytona".

Inside, the 365 GTC/4 differed in some details from those of earlier Ferrari sports cars. The dashboard had been redesigned. The five-speed gearbox did not have the open gearshift gate typical of Ferrari, but a leather bag covering the gearshift gate. Air conditioning and power steering were standard; leather upholstery for the seats, on the other hand, was an extra cost.

Driving performance
The 365 GTC/4's top speed was 260 km/h, and the car managed to accelerate from 0 to 100 km/h in 6.7 seconds.

The 365 GTC/4 was produced from 1971 to 1972. Information about the production volume usually varies between 500 and 505 cars. The production of the 365 GTC/4 is distributed among the chassis numbers 14179 to 16289.

The German Ferrari importer Auto Becker in Düsseldorf offered the 365 GTC/4 for DM 75,091.50, while the "Daytona" cost DM 77,533.50.

THIS CAR

This beautiful rare Ferrari 365 GTC/4 in Azzurro Hyperion (No.2 of 35 in this color) with beige leather interior as optional equipment was completed in August 1971 and delivered to Auto Becker in Düsseldorf. From there the car went to Switzerland where it changed hands four times until the 90s. Then the vehicle went to the USA for a decade, returning to Europe again in 2004. In 2014, the vehicle was restored in Portugal and sold to its current owner in Düsseldorf. There is a documentation by Marcel Massini about the whole history.

Since then, the car has been regularly used and maintained in expert hands, with a great deal of effort put into making it suitable for everyday use.
The work was carried out by the renowned Ferrari specialist Thomas Gralak in Willich. The 4.4 liter V12 engine with peripherals and the 5-speed manual transmission are in top condition and function perfectly. The engine with its 6 Weber carburetors takes gas cleanly and runs silky smooth over all speed ranges. The brake system and the chassis have been extensively overhauled and restored in recent years and also function perfectly. 

A beautiful and very original Ferrari 365 GTC/4 with matching numbers and in very good condition. It is equipped with electric windows, radio cassette, leather interior, and 7.5x15 LM Cromodora rims.

Value certificate available from TÜV Rheinland from 2017 over 400.000,- €

Sale on behalf of a customer

Contact: Frank Steffling
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