Zenith Espada: Haudegen

Zenith Espada: Haudegen

In der Neuauflage der erstmals 1970 vorgestellten Zenith Espada schägt auch wieder das Ausnahme-Kaliber El Primeo. Zudem sieht die die in Basel gezeigte Uhr verdammt gut aus.

Toreros vertrauen im Stierkampf auch auf den Espada, ihren Stoßdegen. Der Lamborghini Espada, ein viersitziges Coupé, gab 1968 seinen Einstand. Zenith stellte 1970 eine wuchtige Automatik-Armbanduhr mit Schnellschwinger-Chronograph und einfachem Vollkalender vor, die den Namen Espada erhielt. In letzter Konsequenz besitzt die Espada des Jahres 2012 jenes El Primero- Kaliber, welches schon den ersten Zeitmesser dieses Namens beseelte.

Allerdings haben die Techniker das 30 Millimeter große Opus Technicus von den zeitschreibenden Funktionen befreit. Herausgekommen ist eine 5,58 Millimeter hohe 3-Zeiger-Automatik mit Fensterdatum, deren Unruh in klassischer El-Primero-Manier stündlich 36.000 Halbschwingungen vollzieht. Das 4650 B wird künftig die Elite-Kaliberfamilie mit vier Hertz Unruhfrequenz ergänzen. Im 40 Millimeter großen Stahlgehäuse kann ihm Wasser bis zu 100 Metern Tauchtiefe nichts anhaben.

Weitere Informationen unter www.zenith-watches.com.

Text: Gisbert L. Brunner
Foto: Zenith