Wiesmann GT für Designpreis nominiert

Der Wiesmann GT steht erneut im Fokus der Designexperten. Wurde ihm noch vor kurzem der „red dot design award“ für Industriedesign verliehen, steht nun bereits die nächste Nominierung durch den „Rat der Formgebung“, dem höchsten deutschen Designpreis, ins Haus.

Der Preis wird von dem Wirtschafts- und Technologieministerium als eine offizielle Anerkennung der Bundesrepublik Deutschland vergeben. Der „Rat der Formgebung“ wurde eigens dafür gegründet, um die Wahl und die Preisverleihung zu organisieren. Schon allein die Nominierung ist für die kleine Manufaktur Wiesmann eine große Auszeichnung und bekräftig sie in ihrer außergewöhnlichen Sportwagen-Philosophie, klassisches Design mit moderner Technik zu kombinieren.

„Meiner Ansicht nach sollte das Basisdesign von nur einer Person gestaltet werden, denn zu viele Köche verderben den Brei“, so Martin Wiesmann, der technische Direktor des Unternehmens. „Mein Bruder Friedhelm (Geschäftsführer) und ich teilen die Meinung, dass unsere Autos ein klassisches Design haben sollten, da diese Formen niemals aus der Mode kommen. Außerdem sind die langen Modelzyklen für uns als kleine Produktionsfirma aus ökonomischer Sicht praktischer. Uns fehlt einfach das Geld, um alle vier bis fünf Jahre eine neue Form zu entwickeln und die anderen aufzugeben. Anstatt dessen investieren wir alle unsere Mühen in die technische Verbesserung unserer Autos, um unsere Kunden noch glücklicher zu machen.“

Am 28. und 29. September wird sich eine internationale Jury in Frankfurt treffen, um in den verschiedenen Kategorien einen Gewinner auszuwählen. Es werden insgesamt fünf Goldmedaillen und zwölf Silbermedaillen vergeben.

Text: Classic Driver
Fotos: Wiesmann


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