Wien für 24 Stunden Klassiker Hauptstadt

Die Veranstalter von Motor Mythos können stolz auf sich sein. Mehr als 200 geschichtsträchtige Automobile aus neun Jahrzehnten mobiler Geschichte waren letztes Wochenende zu Gast in der österreichischen Hauptstadt, um an den „24-Stunden von Wien“ teilzunehmen. Die Rallyefahrer kämpften um die Charity-Trophy zu Gunsten der Knochenmarkspende Österreich.

Das beachtliche Starterfeld präsentierte sich der Öffentlichkeit am ehrwürdigen Wiener Rathaus. Viele Schaulustige erfreuten sich am Anblick der automobilen Raritäten. Sportlich wurden die „24-Stunden von Wien“ eröffnet: Der Le Mans Start forderte den Teilnehmern einiges an Kondition ab, noch bevor der Motor überhaupt gestartet wurde. Technische Kulturgüter wie Laurin & Klement, Lea Francis M Sports S, BMW Dixi und viele mehr sorgten für tosenden Applaus bei den Zuschauern.

Diese Rallye bot den Gästen aus Italien, Ungarn, Frankreich, Deutschland und England die Möglichkeit, Wien von seiner schönsten Seite kennenzulernen. Das Motor Mythos Team hatte die Route so geplant, dass die Fahrer an berühmten Wiener Sehenswürdigkeiten wie Börse, Hofburg, Michaelertor, Burgtheater und Belvedere spannende Sonderprüfungen zu bestehen hatten.

Nicht minder spektakulär war der Zieleinlauf am Heldenplatz. Dort fand im Rahmen des „Tag des Sports“ das große Finale der „24-Stunden von Wien“ statt. Tausende Besucher begrüßten die Piloten mit Jubelrufen und tosendem Beifall – die Stimmung war einfach unglaublich. Frenetisch gefeiert wurde das Siegerteam Fassl und Blair, welches mit einem Fiat X 1/9 gestartet war. Bleibt zu hoffen, dass die Einwohner Wiens auch nächstes Jahr die Klassiker so herzlich empfangen werden.

Mehr Informationen über Motor Mythos finden Sie unter www.motor-mythos.at.

Text: J. Philip Rathgen
Fotos: Motor Mythos


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