Uhren zum Auto: Drei neue Modelle

Eine Armbanduhr gilt gemeinhin als das einzige Schmuckstück des Gentleman allerdings schmücken sich die Herren der Schöpfung auch gerne mit dem richtigen Automobil. Vielleicht liegt hier die Ursache darin, dass immer mehr Auto- und Uhrenhersteller kooperieren. Wir zeigen die drei neuesten Armbanduhren mit Automobil-Bezug.

Jaeger-LeCoultre für Aston Martin

Die AMVOX3 Tourbillion GMT ist das fünfte Modell der AMVOX-Linie, die aus der Partnerschaft zwischen Jaeger-LeCoultre und Aston Martin hervorgegangen ist. Herzstück der eleganten, tiefschwarzen Uhr ist der sichtbare Tourbillion mit seiner schwungvoll gestalteten, vergoldeten Brücke. Neben praktischen Komplikationen wie der zweiten Zeitzone und der Datumsanzeige, ist die AM/PM-Anzeige eine nützliche Funktion. Eine kleine rotierende Scheibe zeigt an, in welcher Tageshälfte man sich befindet – der Vormittags- (lat: ante meridiem) oder der Nachmittagsperiode (lat: post meridiem). Leider verfügt der AMVOX3 nicht über einen Transponder zum Öffnen der Autotüren, wie man es vom AMVOX2 DBS Transponder kennt. Um keine Missverständnisse aufkommen zulassen: Der Besitz des auf 300 Exemplare limitierten AMVOX3 Tourbillion GMT ist nicht nur Aston Martin-Fahrern vorbehalten. Der Preis für die Tourbillon GMT liegt bei 59.000 Euro.

EDOX für Koenigsegg

Der neue Edox-Koenigsegg-Chronographen ist das Ergebnis der strategischen Partnerschaft des schwedischen Sportwagenbauers Koenigsegg und der schweizerischen Uhrenmanufaktur EDOX. Auffälligstes Merkmal des neuen Chronographen ist die getrennt aufklappbare Krone, die an den Türmechanismus der Koenigsegg CCR-Modelle erinnern soll. Eine weitere Besonderheit der Uhr mit Tachymetrie-Skala ist das extrem sphärisch gewölbte Uhrenglas, das dem Sport-Chronographen einen technisch-reduzierten Look verleiht. Lediglich 30 Exemplare des Edox-Koenigsegg-Chronographen werden in Handarbeit hergestellt und kommen zu einem Preis von 13.500 Britischen Pfund auf den Markt.

Hublot für den Automobile Club de France

Wer sich für Uhren und Automobile begeistert, sich aber nicht auf eine bestimmte Automarke bei der Wahl seines Zeitmessers festlegen möchte, den könnte die auf 250 Stücke limitierte Edition der Hublot Aero Bang Drive ACF interessieren. Sie ist dem bereits 1895 gegründeten Automobile Club de France (ACF) gewidmet – jenem Privatclub, der eng mit der Entwicklungsgeschichte des Automobils verbunden ist. Die Kooperation mit der schweizerischen Uhrenmanufaktur ist die erste seiner Art, die vom ACF bewilligt wurde. Der Großteil des Verkaufserlöses kommt der von FIA-Chef Jean Todt mitbegründeten ICM-Stiftung zu Gute, die sich für die Erforschung von Heilungsmethoden bei Rückenmarktraumata einsetzt.

Neue Auto-Uhren sind spätestens nach der SIHH im Januar und der Baselworld im März zu erwarten.

Text: J. Philip Rathgen
Fotos: Hersteller



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