Team Bentley startet in Sebring und Le Mans

London, 4. Februar 2003 - Das Team Bentley gibt die Details der Rennsaison 2003 bekannt. Starten wird Bentley bei zwei großen Langstrecken-Klassikern: den 24 Stunden von Le Mans und dem 12-Stunden-Rennen in Sebring. Während das Team Bentley in Frankreich zu den absoluten Favoriten zählt, stellt die Strecke in Florida eine neue Herausforderung für die Mannschaft dar. Obwohl Sebring nur über die Hälfte der Le Mans-Zeit geht, gilt es für Mensch und Maschine gleichwohl als mindestens genauso harte Probe.

Beide Rennen bestreitet das Team Bentley mit zwei Bentley Speed 8 Prototypen; sie wurden für den Einsatz in der Saison 2003 komplett neu entwickelt. Als Fahrerteams konnte Bentley Tom Kristensen (DK), Rinaldo Capello (I) und Guy Smith (GB) im ersten Speed 8 sowie Johnny Herbert (GB), Mark Blundell (GB) und David Brabham (AUS) für den zweiten Wagen gewinnen.

Team Bentley startet in Sebring und Le Mans Das Hauptziel - nicht nur in dieser, sondern auch während der zwei zurück liegenden Saisons- sind die 24 Stunden von Le Mans 2003. Schon als Bentley im Jahr 2000 seine Rückkehr in den internationalen Rennsport bekannt gab, war das Erreichen der Siegfähigkeit im Juni 2003 ein entscheidender Eckpfeiler des Drei-Jahres-Plans. 2001 und 2002 bewiesen Team und Fahrzeug ihr Potential; Bentley musste sich jeweils nur den dominierenden Audi-Boliden geschlagen geben.

Team Bentley startet in Sebring und Le Mans Ein ganz entscheidender Punkt der Vorbereitungen ist das 12-Stunden-Rennen von Sebring. Seit über 50 Jahren gilt diese Veranstaltung gemeinsam mit den 24 Stunden von Daytona als anspruchvollstes Langstreckenrennen Amerikas. Das letzte Mal (1922) hat das technische Reglement einen Start des Bentley Speed 8 in Daytona nicht zugelassen. So fiel die Wahl auf den nahezu serienmäßigen Bentley 3-litre mit WD Hawkes als Fahrer. Er hatte keine Chance bei den 500 Meilen von Indianapolis und wurde Letzter - seine absolut problemlos verlaufende Fahrt beeindruckte die US-Presse jedoch sehr.

Doch das Team setzt nicht nur große Hoffnungen auf den neuen Bentley Speed 8; von extrem hoher Bedeutung ist ebenso der neu gewonnenen, französische Reifenpartner Michelin. Die Zusammenarbeit mit Michelin stellt für Bentley einen eminent wichtigen Pluspunkt dar. Fest steht zum heutigen Zeitpunkt:"Die ersten Testfahrten verliefen äußerst vielversprechend." Ebenfalls neu im Team für die Saison 2003 ist der traditionsreiche Uhrenhersteller Breitling (neuer Hauptsponsor). Durch die für beide Marken gültige Konzentration auf Wertmaßstäbe wie Leistung, Prestige und Präzision passen Bentley und Breitling perfekt zueinander. Das Breitling-Logo ziert die Fronthaube und die Seitenkästen der Bentley Speed 8. Zusätzlich wurde Breitling von Bentley Motors beauftragt, die Uhr im Armaturenbrett des in diesem Jahr debütierenden Bentley Continental GT zu entwerfen - niemals zuvor wurde eine Uhr von Breitling in einem Straßenauto eingesetzt.

Das Team Bentley wird weiterhin vom Bentley-Werk im englischen Crewe geführt; als Gesamtverantwortlicher zeichnet der Bentley Motorsportdirektor Brian Gush. Wie in den vergangenen Jahren auch, wird der Bentley Speed 8 von Race Technology Norfolk (rtn) gebaut. Zusätzlich zum Test- und Entwicklungsprogramm führt rtn nun auch die Renneinsätze durch. Teammanager bleibt John Wickham.