TAG Heuer Calibre 360: Avantgardismus in Bewegung

Auf der Baselworld 2005 präsentierte TAG Heuer den Calibre 360 Concept Chronographen. Dieser ist der erste mechanische Armbandchronograph mit einer Zeitmess- und Anzeigegenauigkeit von einer Hundertstelsekunde, die auf der hohen Frequenz der Unruh mit 360.000 Halbschwingungen pro Stunde basiert. Der beständige und leichte Calibre 360 Concept Chronograph aus Titan Grad 5 ist Teil eines umfassenden neuen Angebots an TAG Heuer Luxuschronographen, das auf der diesjährigen Baseler Uhrenmesse vorgestellt wurde.

Nach jahrelangen mühsamen Forschungsarbeiten und zahlreichen Tests waren endlich alle mechanischen Hindernisse durch eine bahnbrechende Fertigung und eine Weltpremiere im Uhrmacherhandwerk überwunden: Der erste mechanische Armbandchronograph mit einer 1/100stel-Sekunden-Messgenauigkeit. Das komplexe Uhrwerk umfasst über 234 Bestandteile und Mechanismen, von denen 131 direkt zum Chronographen-Uhrwerk gehören, und es ist eine Kombination aus zwei verschiedenen mechanischen Uhrwerken, die zwar miteinander verbunden sind, aber unabhängig voneinander arbeiten.

Das besondere des Uhrwerks Calibre 360 liegt in der Chronographen-Funktion, welche dem automatischen Uhrwerk beigefügt wurde. Mit seinem Federhaus, dem getrennten manuellen Aufzug, dem Zahnrad, der unabhängigen Unruh und dem Spiralmechanismus handelt es sich um ein vollkommen getrenntes Uhrwerk. Der speziell für diesen Chronographen entwickelte und per Hand montierte Hochpräzisionsmechanismus weist die Frequenz von 360.000 Halbschwingungen pro Stunde auf. Der Quantensprung zu 360.000 Halbschwingungen pro Stunde von den üblichen 28.800 oder 36.000 lässt sich mit einem Formel-1-Motor vergleichen, dessen Drehzahl von 18.000 auf 180.000 Umdrehungen pro Minute erhöht wurde.

Genau wie bei einem richtigen Hightech-Motor werden die Chronographen-Funktionen durch das Chronographen-Uhrwerk im Côtes-de-Genève-Design übernommen. Bei 6.00 Uhr befindet sich ein überdimensionierter runder satinierter Totalisator mit dem roten Hundertstelsekundenzeiger, während bei 9.00 Uhr ein roter Minutenzeiger, der direkt in das Chronographen-Uhrwerk integriert ist, die verstrichene Zeit auf einer 9-Minuten-Skala angibt, welche sich insbesondere für die Zeitmessung bei Autorennen eignet. Bei 12.00 Uhr sieht man durch die Öffnung des Chronographen-Uhrwerks mit den geschliffenen Ecken die 100-Minuten-Gangreserve – in Form der Kraftstoffanzeige auf dem Armaturenbrett eines Autos.

Auf der Gehäuserückseite geben zwei Fenster im Saphirglas den Blick auf das Uhrwerk frei. Das Kautschukarmband mit einer Faltschließe, das in Zusammenarbeit mit dem Formel 1-Fahrer Juan Pablo Montoya entwickelt wurde, in einfachem Schwarz gehalten, verspricht Komfort und Ergonomie.

Weitere Informationen finden Sie unter www.tagheuer.com.

Text: A. Wachsmann / TAG Heuer
Fotos: TAG Heuer


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