Stierkampf im Autodrom

Das japanische Team JLOC (Japan Lamborghini Owners Club) stellte am vergangenen Wochenende beim 1000km Rennen in Monza zwei Lamborghini R-GT an den Start. Die von Reiter Engineering auf Basis des Murciélago entwickelten GT-Rennwagen sorgten für Hochspannung in der Le Mans Endurance Series: Team Peter Kox/Norman Simon mit der Startnummer 64 lag bis 25 Runden vor Rennende in Führung, verpasste jedoch aufgrund eines Motorschadens den Sieg in der GT1 Klasse.

Es hätte zweifelsohne erfolgreich enden können, wird JLOC Teamchef Isao Noritake nach diesem spektakulären Rennwochenende wohl gedacht haben… Trotz niedrig temperierter Strecke und entsprechend fehlendem Grip hatten sich die zwei Murciélago nach dem Qualifying auf Rang fünf (#64) bzw. sechs (#63) vorgeschoben. Damit hatten Simon und Kox mit der Nummer 64 im Vergleich zum freien Training zwar einen Platz verloren – diese Position hinderte sie allerdings nicht daran, sich im Rennen kontinuierlich nach vorn zu arbeiten.

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Während das Team M. Apicella/K. Yamanishi/H. Wada mit der Startnummer 63 bereits nach dem zweiten Drittel des Rennens wegen eines Motorschadens aufgeben musste, konnte Team Kox/Simon das Potenzial des spektakulären R-GT erfolgreich ausschöpfen. Vor dem ersten Fahrerwechsel nach zwei Stunden lag Nummer 64 bereits auf Platz 2 und übernahm kurze Zeit später die Führung der GT1-Klasse. Nach dem zweiten Wechsel lag der R-GT bereits deutlich in Führung – bis 25 Runden vor Schluss. Dann hieß es, rein in die Box. Der Motor des Lamborghini hatte sich wie zuvor bei den Teamkollegen ins Jenseits verabschiedet.

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Die ersten drei Platzierungen der GT1-Klasse gebührten am Ende einzig den Ferrari 550. Sieger wurden Cristian Pescatori, Michele Bartyan und Toni Seiler, nachdem das führende Team MenX (Robert Pergel, Tomas Enge, Jarek Janis) eine 3-Minuten-Strafe erhielt und somit auf Rang 2 zurück fiel. Rang drei sicherten sich Christophe Bouchut, Nikolay Fomenko und Alexey Vasiliev vom Team Convers. Verblüfft waren jedoch alle von der überragenden Performance der Lamborghini.

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Das nächste Rennen der Le Mans Endurance Series findet in Silverstone statt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter www.lmes.net.

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Text: Jan Richter
Fotos: Nanette Schärf


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