Skoda Fabia RS 2000 Konzept: Offene Spielerei

Wenn ein Autohersteller mit eher vernunftorientierter Kundschaft auf hunderte verrückter Tuning-Fans trifft, muss er Ungewöhnliches bieten, um aufzufallen. Das ist Skoda gelungen.

Skoda ist unter Tunern nicht gerade die heißeste Marke. Mit der Studie eines kleinen viersitzigen Cabrios will die tschechische VW-Tochter auf dem GTI-Treffen am Wörthersee das nun zumindest ein wenig ändern.

Der eigens für das traditionelle Tuning-Wochenende gebaute Skoda Fabia RS 2000 basiert auf der Rallyeversion des Kleinwagens Fabia. Der Clou: Anders als gewöhnliche viersitzige Cabrios hat das Showcar vier Türen. Da die Scheiben sehr niedrig sind und auch auf feste Fensterrahmen verzichtet wurde, kommen schon fast Roadster-Gefühle auf. Eine andere Wahl als das Offenfahren lässt der RS 2000 nicht: Auf ein Verdeck haben die Designer der Studie schlichtweg komplett verzichtet.

Zu Technik unter dem Blech macht der Hersteller keine Angaben. Im Rallyefahrzeug Skoda Fabia RS arbeitete ein 2,0-Liter-Turbobenziner mit rund 270 PS.

Text: Holger Holzer
Fotos: Skoda