Semperit-Rallye 2004 – Eine Legende feiert ihr „Comeback“

In den 50er, 60er und 70er Jahren war die Internationale Semperit-Rallye - in den Anfangsjahren hieß sie noch „Rallye vom Bodensee zum Neusiedlersee“- eine der richtig harten, sportlichen Partien. Sandro Munari kämpfte mit seinem Stratos in einer Non-Stopp-Tour quer durch Österreich gegen das Team Porsche Salzburg - bestehend aus Rallye-Veteranen wie Warmbold, Dietmayr, Janger und Koltay. Die heimische Szene war durch Teams von Elan, Porsche Austria, Martha, Bosch und dem Badener Rallye Club vertreten. Auch Fahrer wie der berühmte J. Singh und Franz Wittmann sind Leute, die bei der Semperit Geschichte geschrieben haben.

Semperit-Rallye 2004 – Eine Legende feiert ihr „Comeback“ Das Comeback

Die Semperit-Rallye 2004 führt beinahe über alle Original-Strecken von damals. Hinzu kommt etwas Kulinarik, ein Schuss Gemütlichkeit und ein Gleichmäßigkeitsbewerb.

Die Idee einer Wiederbelebung der Semperit-Rallye stieß auf große Begeisterung - Szene-Leute meldeten sich ebenso wie ehemalige Rallye-Fahrer, Team-Manager und Partner, sogar Funktionäre „von damals“ waren spontan bereit mitzuwirken. Die Planungsarbeiten laufen bereits auf vollen Touren. Die Strecke wurde noch vor dem Schnee von „zwei alten Rallyeprofis und einem Neuling“ getestet: „Sensationell“ war das einstimmige Fazit.

Semperit-Rallye 2004 – Eine Legende feiert ihr „Comeback“ Erfreulich ist auch, dass neben den Fahrern „von damals“ auch der Sponsor Semperit (Reifenhersteller) selbst live dabei sein wird.

Was, Wann, Wo...

Die Veranstalter wissen, was Fahrer wünschen. Sportliches Autofahren in wunderbarer Landschaft, täglich acht Wertungsprüfungen und am Abend ein gemütlicher Ausklang. Natürlich kommt die Kulinarik ebenso wenig zu kurz, wie eine tägliche Champions-Night und zusätzliche Programmpunkte. Auch ist Zeit für gemütliche Zwischenstopps und Ortsdurchfahrten geplant.

Wer nicht die ganze Veranstaltung mitmachen will, kann die Semperit-Rallye auch nur „tageweise“ mitfahren. Auch diese Piloten werden mit in die Wertung aufgenommen. Seit Jahren bewertet Bromberger auch eine zusätzliche, eigene Klasse, die sich „stressless“ nennt. Sie ist für jene Teilnehmer gedacht, die ohne Stopuhr an der Rallye teilnehmen möchten – ohne Zeitdruck und Rechnereien – ganz nach dem Motto: „Dabei sein ist alles“.

Semperit-Rallye 2004 – Eine Legende feiert ihr „Comeback“ Neben dem Abenteuer selbst warten aber auch tolle Preise auf die Gewinner - täglich Pokale für den Gesamtsieger und die Klassensieger; Pokale für Fahrer und Beifahrer in der Gesamtwertung; Klassenwertung, Sonderpreise für Marken, Lady Trophy und Medaillen. Unter allen Teilnehmern werden fünf hochwertige Uhrkraft-Chrongrafen verlost. Der Gesamtsieger erhält das „Goldene Lenkrad“.

Zusatzwertungen gibt es für alle „Dinos“ und „Käfer“. Durch die umfangreiche Klassenunterteilung hat jeder gute Chancen mit dabei zu sein und auch erfolgreich abzuschneiden, egal ob mit 25 oder 350 PS. Man sollte nur einen 45er Schnitt mithalten.

Das Starterfeld wurde für die Premiere ganz bewusst mit etwa 25 bis 30 Autos limitiert. Die Gemeinsamkeit der Teilnehmer soll dadurch besonders geprägt werden. Startplätze für 2004 sind jedoch noch vorhanden. Wem dieser Termin zu früh ist, kann sich schon jetzt einen Startplatz für die Rallye 2005 (13. bis 17. Juli) sichern.

Classic Driver wird über dieses Event berichten und Sie über die Vorbereitungen am Laufenden halten.

Ausschreibungen und Programme können per Mail unter www.motor-mythos.at oder telefonisch unter +43 (0) 17 15 22 66 (bei Frau Hiebler) angefordert werden.

Text: Bromberger / Swoboda
Fotos: Bromberger