Salon Privé 2011: Rückblick

Salon Privé 2011: Rückblick

Vieles war neu beim diesjährigen Salon Privé. Statt Ende Juli, fand die automobile Cocktailparty dieses Jahr einige Woche früher statt. Und auch vom traditionellen Areal des Londoner Hurlingham Clubs hatten sich die Veranstalter aus Platzgründen verabschiedet und den Salon auf das großzügige Anwesen des Syon House im Westen Londons verlegt. Erstmals dabei war auch das Auktionshaus RM, das zur Classic-Car-Auktion aufrief.

Jeder der drei Veranstaltungstage trug seinen eigenen Themenschwerpunkt. Der Freitag beispielsweise war der Tag des Concours d’Elegance. Den Besuchern bot sich jedoch an allen drei Tagen die Gelegenheit, die Councours-Teilnehmer aus nächster Nähe zu besichtigen. Ein Highlight war der tägliche Schaulauf der extravaganten automobilen Schönheiten, unter denen sich viele Rennwagen befanden. Entsprechend dramatisch war das Motoren-Orchester. Die wichtigste Concours-Trophäe erhielt Gary Snell für seinen authentischen 1939er Alfa Romeo 6C 2500S Berlinetta. Er trat in der Klasse G „The Thirties“ gegen andere Schönheiten vom Kaliber Ferrari, Aston Martin, Bugatti, Delahaye, Rolls-Royce und Bentley an. Unter den Concours-Teilnehmern tummelten sich auch eine Vielzahl bekannter „Classic-Driver-Gesichter“ wie Simon Kidston, Jeremy und James Cottingham, James Hanson, Giles Crickmay, Ivor Gordon und Derek Hood. Die Classic Driver Händler Hexagon Classics, Frank Dale & Stepsons und William I’Anson Ltd. waren zudem mit einem Verkaufsstand vor Ort.

Salon Privé 2011: Rückblick

Den Besuchern des Salon Privé wurde zudem eine äußerst delikate Ausstellung moderner Sportwagen und Limousinen geboten, darunter die Marken Aston Martin, BMW, Bugatti, Ferrari, Lamborghini, Maserati, Range Rover, Rolls-Royce und Porsche. Der lokale Händler und Spezialist HR Owen stand beratend zur Seite, wenn es um Details zum neuen Lamborghini Aventador ging, oder um die unentschlossenen Gäste hinter das Steuer eines Bugatti Veyron zu lenken. Die offizielle Ferrari-Vertretung von HR Owen stellte derweilen einen Ferrari California sowie einen 458 Italia aus. Für das alle zehn Minuten wechselnde Wetter – erst stickig warm, dann wieder kalt, nass oder gänzlich trocken – bot der California mit seinem elektrischen Hardtop wohl die beste Konfiguration an diesem Tag. Hinter dem Feld aus modernen Fahrzeugen befand sich eine Sammlung an Gruppe C Porsche, die aus aller Herren Länder zusammengesammelt wurden – mit der Unterstützung von Henry Pearman, dessen Manufaktur Eagle erstmals ihren Jaguar Lightweight E-Type Speedster präsentierten.

Salon Privé 2011: Rückblick Salon Privé 2011: Rückblick
Salon Privé 2011: Rückblick Salon Privé 2011: Rückblick

Neben den Automobilen präsentierten sich die Luxusmanufakturen der Lifestyle-Sparte. Allen voran die Sponsoren Audemars Piguet und Vertu, die ihr neuestes Uhren- und Mobiltelefondesign zeigten. Besucher, die nach Privatjets, Helikoptern oder Yachten Ausschau hielten, wurden ebenfalls professionell bedient – von Unternehmen wie ConnectJets, Elite Helicopters und Riva. Letztere präsentierten ihre neue Aquariva by Marc Newson.

Alles in allem lässt sich sagen, dass der diesjährige Salon Privé mit der neuen, adäquateren Location der bisher Gelungenste in der sechsjährigen Geschichte der Veranstaltung war – und das trotz des allzu wechselhaften Wetters.

Salon Privé 2011: Rückblick Salon Privé 2011: Rückblick
Salon Privé 2011: Rückblick Salon Privé 2011: Rückblick Salon Privé 2011: Rückblick
Salon Privé 2011: Rückblick
Salon Privé 2011: Rückblick Salon Privé 2011: Rückblick
Salon Privé 2011: Rückblick Salon Privé 2011: Rückblick
Salon Privé 2011: Rückblick Salon Privé 2011: Rückblick Salon Privé 2011: Rückblick

Text: Steve Wakefield
Fotos: Roger Dixon