Rote Renner beim 31. AvD-Oldtimer-Grand-Prix

Zum ersten Mal startet die Shell Historic Ferrari Maserati Challenge beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Bei der 31. Auflage der größten Oldtimer-Rennveranstaltung auf dem Kontinent, die vom 8. bis zum 10. August 2003 stattfindet, füllen die roten Renner aus Maranello und Modena zwei Starterfelder mit je einem Rennen am Samstag und am Sonntag. Unter den Rennsportwagen und GTs finden sich zahlreiche legendäre Typen wie Ferrari 250 "Testa Rossa", Ferrari 250 GTO, Maserati 300S, Maserati "Birdcage" bis zu Ferrari Daytona Competizione und Ferrari 312P.

"Damit können die Zuschauer beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix besonders seltene Raritäten erleben, die sonst in keinem Starterfeld mehr anzutreffen sind", sagt Johannes Hübner, der Sport- und Pressechef des AvD. In der Challenge, die 1997 ins Leben gerufen wurde, sind alle historischen Rennfahrzeuge von Ferrari und Maserati sowie der Scuderia Ferrari. Seit dem letzten Jahr wird die Historic Challenge direkt von der Ferrari-Kundensportabteilung ausgerichtet.

Das Rennwochenende mit historischen Fahrzeugen aus sieben Jahrzehnten zählt zu den traditionreichsten Veranstaltungen auf dem Nürburgring. 1972 fand er zum ersten Mal statt, damals noch als zwangloses Treffen von Besitzern historischer Rennfahrzeuge, die ihre Schätze einfach ein bißchen bewegen wollten. Mittlerweile hat sich die historische Rennszene stark vergrößert, so dass rund 600 Fahrzeuge beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix an den Start gebracht werden.

"Die Atmosphäre, die Auswahl der Fahrzeuge: das ist einzigartig", schwärmt Tony Smith über den AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Der Manager von Phil Collins zählt zu den größten Enthusiasten im historischen Motorsport. Er bereichert das Feld der Grand Prix-Wagen bis Baujahr 1960 mit seinem Ferrari Dino V12.

Daneben zählt das Feld von klassischen Formel 1-Wagen ab 1966 zu den Höhepunkten des dreitägigen Spektakels im Zeichen des traditionsreichsten Automobilclub Deutschlands.

Text & Fotos: AvD