Rolls-Royce Silver Seraph Last in Line



Seit nunmehr 97 Jahren gibt es Rolls- Royce Automobile – während der letzten 55 Jahre wurden sie im traditionsreichen Werk in Crewe gefertigt. Mit dem Abschied von Crewe Ende nächsten Jahres geht für die große Marke eine bedeutende Epoche zuende. Aus diesem Anlass macht Rolls-Royce und Bentley Motor Cars den Freunden der Marke ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk: die Last of Line Series des Rolls-Royce Silver Seraph...

Eine limitierte Auflage von nur 170 Exemplaren macht das letzte Sondermodell des Silver Seraph vor der Übergabe an BMW zu einem begehrten Sammler- und Investitionsobjekt.

Im Zweiton-Stil lackieren die Spezialisten aus Crewe die Last of Line – eine Hommage an die Zeit des legendären Silver Cloud I, des ersten Rolls-Royce, der in Crewe entwickelt und gebaut wurde. An die Ära vor 1930 erinnert das Emblem der ineinander verschlungenen RR, das Kühler, Kofferraum und die hinteren Dachholme ziert. Es ist im gleichen Rot-Ton gehalten wie das aller frühen Rolls-Royce Modelle. Erst in den dreißiger Jahren hatte Henry Royce auf persönlichen Wunsch die Embleme in Schwarz einfassen lassen, damit der Kontrast zu den gefragten Farben der Kunden und Karossiers nicht zu groß sei.

Besonders hochwertige Qualität – seit jeher das Aushängeschild der Marke – zeigt sich in der Last of Line Series noch einmal in höchster Vollendung. Der Innenraum ist vor allem geprägt von perfekt verarbeiteten Furnieren. Das hierfür verwendete Rosenholz ‚Amboyna’ – etwa fünfmal teurer als das serienmäßig verwendete Walnussfurnier – zählt zu den exklusivsten Furnieren der Welt. Seine Schattierungen reichen von Gelb über Goldbraun bis hin zu Dunkelbraun und verleihen jeder Limousine einen einzigartigen Charakter. Einlegearbeiten aus Eiche und elegant geformte Leisten aus Kirsche vervollkommnen die edlen Holzarbeiten. Ein Traum in Holz ist auch die Einlegearbeit mit dem Motiv der Spirit of Ecstasy, die das Innere der Seitentüren ziert. Die Liebe zum Detail dominiert den gesamten Innenraum – Feinheiten wie das zweifach gespiegelte Furnier der Picknicktische und das Rolls-Royce Logo als Intarsienarbeit auf der Abdeckung des Radios bieten Ästhetik pur.

Die luxuriösen Ledersitze mit Paspelierung runden das Gesamtbild ab. Zwei mit Gänsedaunen gefüllte und mit dem Rolls-Royce Logo bestickte Kissen laden zu einer kommoden Reise im Fond der Limousine ein. Für die Fahrt durch nördliche Gefilde liegen außerdem Regenschirme im Kofferraum bereit.

Als dezenter Hinweis auf den vorderen Kotflügeln findet sich die britische Flagge mit dem schlichten Schriftzug: „Rolls-Royce Motor Cars, Crewe, England“.

Eine Ära geht zu Ende.