Rolls-Royce Phantom LWB: Gestreckt

In dieser Woche enthüllt Rolls-Royce auf dem Genfer Autosalon eine Langversion des Phantoms. Ab der B-Säule addiert der erweiterte Radstand weitere 25 Zentimeter zur Gesamtlänge hinzu und kommt damit einzig den Fondpassagieren zugute. Die Produktion des neuen Modells startet noch im Herbst dieses Jahres.

Da Rolls-Royce bei der Entwicklung des Phantoms von Beginn an eine Langversion einplant hatte, erfolgt die Produktion mit einem relativ geringen Aufwand und bringt gleichzeitig ein optimales Ergebnis. Für die Herstellung des langen Phantoms dient als Basis der Aluminium-Spaceframe der Standardversion, in den lediglich verlängerte Rahmenteile implantiert werden. Durch diese Technik ist der Verlust der Torsionssteifigkeit nahezu Null – im Gegenteil zu anderen Verfahren, bei denen zunächst das Fahrzeug in zwei Hälften geteilt wird, um dann nachträglich sämtliche Metallteile einzuschweißen. Im Phantom kommen abgesehen von denen der Grundstruktur nur verlängerte Aluminiumteile, wie das Dach und die hinteren Türen, zum Einsatz.

Mit einer neuen Gesamtlänge von 6,08 Metern ist das Flaggschiff der Briten zwar immer noch kürzer als der Maybach 62 (6,17 Meter); an Beinfreiheit sollte es den Passagieren im hinteren Teil jedoch nicht mangeln.

Sein Debüt feiert der lange Phantom 2006 in Genf – geordert werden kann er allerdings schon jetzt zu einem Grundpreis von 385.000 US-Dollar.

Text: Jan Richter
Foto: Rolls-Royce


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