Rolls-Royce Phantom

Der neue Rolls-Royce Phantom ist da. Classic Driver hatte beim Rolls-Royce Vertragshändler Tamsen in Bremen/Stuhr die Gelegenheit, sich den Wagen genauer anzuschauen.

Das „Projekt Rolls-Royce“ begann am 28. Juli 1998, als BMW die Markenrechte für die britische Traditionsmarke erwarb. Nach vierjähriger Entwicklungsarbeit stand nicht nur ein neues Automobil, sondern ein komplett neues Unternehmen als Ergebnis auf dem Plan.

Der Chefdesigner von Rolls-Royce Motor, Ian Cameron, sagt über den neuen Phantom: „ Unsere oberste Priorität lag darin, ein Automobil zu kreieren , das eindeutig als Rolls-Royce identifiziert wird, selbst wenn der Kühlergrill nicht sichtbar ist. Darüber hinaus sollte sich der Wagen von allen anderen Autos auf der Strasse abheben.“

Das ist gelungen. Der Phantom ist mit seinen Abmessungen von 5,83 Meter Länge, 1,99 Meter Breite und einer Höhe von 1,63 Meter eine wahre automobile Autorität. Auf Fotos wirkt der Phantom schon gewaltig, wenn man live vor ihm steht kann man sich seiner Größe nicht entziehen. Dieses Automobil ist schon auf Grund seiner einzigartigen Erscheinung beeindruckend.

Dazu passend das Zitat von Sir Henry Royce: „ Jede Arbeit, recht gemacht, ehrt – und sei noch so bescheiden.“ Dabei werden die Gesamtabmessungen durch den Platzbedarf im Innenraum bestimmt. Anders als beim Konkurrenten Maybach ergibt die diskrete Größe der Heckscheibe in Kombination mit der breiten C-Säule Privatsphäre für die Fondpassagiere. Jene steigen aus dem Rolls-Royce mit nach hinten öffnenden Türen eleganter, als aus Limousinen mit den gewöhnlich vorne angeschlagenen Türen.

Der Zwölfzylinder-Motor mit 6,7 Litern Hubraum beantwortet die Frage nach der PS-Zahl mit einem einfachen „ausreichend“. Beeindruckend: Phantom beschleunigt aus dem Stand in 5,9 Sek. auf 100 km/h. Wohl kein Chauffeur wird diesen Wert ausfahren, aber er könnte es zumindest.

Text: Philipp Stodtmeister
Foto: Classic Driver