Rolls-Royce 101EX: One & only?

Mit einer aufregenden Studie sorgte Rolls-Royce auf dem Genfer Autosalon für Aufsehen. Das mit der Bezeichnung 101EX vorgestellte Coupé-Konzept verfolgt die Idee eines zweitürigen Rolls-Royce. Dabei steht das Kürzel EX für „Experimental-Car“ und bezeichnet Modelle die in der Regel keine Serienreife erreichten. Laut Pressetext zeige diese Studie die Möglichkeiten moderner Coupés auf und Rolls-Royce beharrt darauf, dass es sich um ein Einzelstück handle und keine Pläne einer Serienfertigung bestünden. Die Aussage kommt einem bekannt vor, da schon bei der offenen Studie 100EX eine Serienproduktion ausgeschlossen wurde, ein Rolls-Royce Cabriolet nun aber doch in Serie gehen soll.

Die Studie basiert auf dem Rolls-Royce-Konzept des leichten Aluminium-Spaceframe-Chassis, allerdings ist die Karosserie insgesamt kürzer. So misst der 101EX 250 Millimeter weniger als der Phantom, die Gesamtlänge beträgt 5,60 Meter. Angetrieben wird das luftgefederte Coupé von dem 6,75-Liter-V12, der auch im Phantom seinen Dienst verrichtet. Wie auch bei der Limousine sind die langen „Coachdoors“ genannten Türen des Coupés hinten angeschlagen und schließen sich auf Knopfdruck automatisch.

Rolls-Royce 101EX: One & only? Rolls-Royce 101EX: One & only?

Die niedrig verlaufene Dachlinie und die schmalen Fenster erinnern an die sportlich eleganten Coupés der 30er Jahre. Das stromlinienförmige Design läuft in den leicht geneigten, riesigen Kühlergrill. Anders als bei den Serienfahrzeuge von Rolls-Royce besteht die Karosserie des 101EX aus einem Kohlefaser-Composit-Material. In vornehmem „Tungsten Grey“ präsentiert sich das Einzelstück auf dem Genfer Salon.

Text: Classic Driver
Fotos: Rolls-Royce


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