Retro Classics 2006

Die Retro Classics in Stuttgart, internationale Ausstellung für klassische Automobile und Motorräder, öffnet vom 17. bis 19. März 2006 zum sechsten Mal ihre Pforten. Mehr als 35.000 Besucher strömten allein im vergangenen Frühjahr auf den Killesberg, um die Faszination Oldtimer hautnah zu erleben und im wahrsten Sinne des Wortes zu „erfahren“. In gut einer Wochen soll diese Zahl gesteigert werden.

Die Retro Classics hat sich längst zum Pflichttermin für Liebhaber und Sammler klassischer Fahrzeuge entwickelt und wird mit attraktiven Sonderschauen und hochkarätigen Club-Treffen weiter an Profil gewinnen. Wie in den fünf Jahren zuvor gibt es auf der Retro Classics jede Menge motorisierter Raritäten und Besonderheiten zu bewundern. Die Besucher erwartet darüber hinaus ein umfangreiches Rahmenprogramm, das keine Wünsche offen lässt.

Natürlich wird neben den deutschen, auch den anderen europäischen Marken ein hohes Maß an Aufmerksamkeit zu teil. Marken aus Italien, Großbritannien und Frankreich werden zwei Hallen gewidmet. In der „Italien-Halle“ wird der 70. Geburtstag des Fiat 500 („Topolino“) in einer Sonderschau gefeiert, zudem werden in einem zusätzlichen Bereich verschiedene Klassiker von Ferrari und Maserati präsentiert. Den Organisatoren ist es gelungen, zum dritten Mal nacheinander das legendäre Schlumpf-Museum aus Mühlhausen/Elsass als Aussteller zu gewinnen, das hochwertige Raritäten aus seinem Fundus vorstellen wird.

Mit einem weiteren Highlight in der Messelobby lassen die Veranstalter ebenfalls aufhorchen. Zum zweiten Mal wird der Allgemeine Schnauferl-Club (ASC) mit einer eigenen Sonderschau vertreten sein. Nach der „Messing-Halle“ im Vorjahr geht es nach Auskunft von Peter-David Göhr, Pressereferent beim ASC, dieses Mal um die „Grandes Routières“. Dabei handelt es sich um ein imposantes Spektrum der großen, luxuriösen Reisecoupés, mit denen begüterte Herrschaften von Hamburg nach Sylt, von Paris nach Nizza oder von Salzburg an den Gardasee zu fahren pflegten. Dabei geht es dem ASC darum, die Vielfältigkeit dieser Automobile zu präsentieren. Die Schau beinhaltet unter anderem Modelle wie Bristol, Facel Vega, Peugeot Pininfarina Coupé, Mercedes 280 S-Coupe, Lancia B20, Maserati Mexico oder Lagonda. „Die ,Grandes Routières’ sind ein fast vergessener Begriff“, berichtet Dieter Herrmann, Präsident des ASC, „es waren keine nervösen Sportwagen, denn ihren Besitzern ging es nicht darum, besonders schnell zu sein, sondern elegant, mit einem Touch sportlichen Aussehens, aber vor allem bequem zu reisen.“ Bei den „Grandes Routières“ handelte es sich um Autos, für die es ein eigenes Kofferset gab und aus denen eine Dame ohne Verrenkungen aussteigen konnte.

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Neben den vielen Attraktionen findet auch eine Auktion klassischer Automobile statt.

Die Öffnungszeiten sind am Freitag von 10 Uhr bis 19 Uhr, am Wochenende von 9 Uhr bis 18 Uhr. Im Bereich des Messeeingangs Süd oder auf dem Parkplatz P5 können Besucher, die mit dem eigenen Oldtimer mit Historien-Kennzeichen anreisen, kostenlos parken. Wer zuerst kommt, parkt zuerst, denn die Anzahl der Stellplätze ist natürlich begrenzt.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.retro-classic.de.

Text: Retro Classics
Fotos: Classic Driver / René Staud


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