Rallye „Mille Grazie“ und „24 heures de Vienne“

Die Event-Agentur Bromberger, in der Oldtimerszene bekannt unter dem Namen „Motor Mythos“, veranstaltet in diesem Jahr bereits zum 10. Mal die Rallye „Mille Grazie“ sowie die zweite Ausgabe der Rallye „24 heures de Vienne“.

10. Rallye „Mille Grazie“

Bereits zum 10. Mal startet am 17. April 2004 die mittlerweile traditionelle Rallye „Mille Grazie“. Auch in diesem Jahr dient die Veranstaltung als Charity-Trophy zugunsten der Knochenmarkspende Österreich. Erstmalig wurde der Startpunkt der Rallye an den wunderschönen Mondsee gelegt, wo die Route der vergangnen Veranstaltungen ihr Ende fand.

Am 16. April 2004 gibt es für alle, die erst neu mit dem „Virus Oldtimer“ infiziert wurden und noch nicht ganz „sattelfest“ in Sachen Oldtimer-Rallies sind, ein hilfreiches Training. Es beginnt um 13:00 Uhr beim Eichingerbauer. Nach einer theoretischen Einführung, bei der alles vom Roadbook über Wertungsprüfungen, Sonderprüfungen, Schnitt-Tabellen, Stopuhren und Lichtschranken besprochen wird, haben die Teilnehmer anschließend die Gelegenheit, das Lichtschranken- und Schlauchfahren zu üben. Den krönenden Abschluss bildet dann die „New-Comer-Trophy“, bei der jeder sein erworbenes Wissen in die Praxis umsetzen kann.

Gleichzeitig mit allen Teilnehmern der „New-Comer-Trophy“ haben alle bereits angereisten Mille Grazie-Teilnehmer die Chance, bei der „Mondsee-Night-Trophy“ zu brillieren. Als Finale des Tages ist ein Spanferkelessen beim Eichingerbauern in Mondsee geplant.

Am Samstagmorgen, dem 17. April, wird sich die Startflagge der 10. Mille Grazie für den ersten Fahrer senken. Marken wie Ferrari, Porsche, Mercedes, BMW, Jaguar, MG und viele weitere kämpfen um Hunderstel Sekunden. Das Starterfeld rollt über St. Gilgen, Altaussee und Bad Aussee nach Hohentauern, wo den Teilnehmer bei einer Bergwertung auf die Edelrautehütte noch einmal alles abverlangt wird. Selbstverständlich kommen neben dem Sport auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz. Belohnt werden die Teilnehmer außerdem mit einem gemütlichen Ausklang in Form einer Oldie-Night. Übernachtet wird in Moscher´s Ferienholzhäuserdorf.

Rallye „Mille Grazie“ und „24 heures de Vienne“ Am Sonntag geht es noch einmal um alles: „Styria-Trophy“ quer durch die Steiermark, auf den verträumtesten Straßen geht es nach Graz. Dort ist das große Finale, der „Mille Grazie Graz Grand Prix“, ein Oldtimer-Erlebnis sportlicher Art quer durch die Innenstadt. Im Anschluss folgt der Bürgermeisterempfang mit der Siegerehrung.

Rallye „24 heures de Vienne“

Am 25. September 2004 treffen sich Enthusiasten zur „24 heures de Vienne“. Diese Veranstaltung bringt Le Mans Stimmung nach Wien. Es wird natürlich nicht 24 Stunden lang Auto gefahren, vielmehr geht es darum, sich einen Tag lang an einem Hobby der Extraklasse zu erfreuen – die Vorfreude auf die Rallye, ein paar Stunden lang Auto fahren, dazwischen gemütliche, kulinarische Zwischenstopps und – last but not least – die Erinnerungen an das Erlebnis oder die Freude über errungene Trophäen.

Rallye „Mille Grazie“ und „24 heures de Vienne“ Die Rallye beginnt um 9:00 Uhr im Wiener Prater – auch hier wird an alten Traditionen festgehalten – mit der beliebten Runde durch den Freizeitpark. Anschließend beginnt der sportliche Teil der Veranstaltung. Beim Rallye-Marathon auf der Wiener Höhenstraße sind die Teilnehmer gefordert, ihr Bestes zu geben. Es ist ein Kräftemessen zwischen Marken wie Mercedes, Porsche Ferrari, BMW, MG, Porsche. Als Belohnung steht der triumphale Einzug in den böhmischen Prater und ein wohl verdientes Mittagessen am Ende der Strecke bevor.

Ab circa 15:00 Uhr folgt der gemütliche Teil am Wiener Rathaus. „Sehen und gesehen werden“ ist die Devise bei der Ringstraßen-Parade mit Zwischenstops und Sonderprüfungen entlang der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wiens, wie die Hofburg, Freyung, das Parlament, der Michaelerplatz und das Burgtheater. Als letzter Teil der Rallye folgt der festliche Abschluss mit einer Siegerehrung.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie unter
www.motor-mythos.at.

Text: Jan Richter
Fotos: Bromberger