Radical SR3

Wenn sie kommen, können alle anderen einpacken. Die Rede ist von der in Großbritannien, bei Peterborough, hergestellten Rennserie Radical. Diese kompromisslosen Sportwagen nehmen es mit allen aktuellen Supersportwagen auf und erreichen garantiert als Erste das Ziel. Das aktuelle Modell Radical SR3 ist als reine Rennversion „Supersport“ sowie als Straßenfahrzeug „Tracksport“ verfügbar und kostet nicht mehr als ein Mittelklassewagen…

Der Radical SR3 ist der ultimative Trackday-Wagen – leistungsstark und wie man neuerdings so schön sagt „affordable“, erklärt Stefanie Müller, Leiterin des Deutschen Vertriebsnetzwerks für Radical-Sportwagen. „Unsere Kundschaft, die traditionell Porsche und Ferrari zu ihren sportlich ausgestatteten Fahrzeugen zählt, bedient sich zunehmend des Radical SR3, um beim offenen Fahren auf Rennstrecken echten Rennspaß und -atmosphäre zu genießen.“

Rennwagendesigner Mike Pilbeam entwarf das Design der ultraleichten Rennwagen, welches unter Anwendung modernster Technik realisiert wurde. Der Radical erhielt ein pulverbeschichtetes Spaceframe-Chassis, das sich neben seinem geringen Gewicht auch durch eine Reihe von Sicherheitsfeatures auszeichnet: Ein integraler Überrollkäfig, der den neuesten Regelungen der FIA, MSA und SCCA entspricht, ein Kollisionskasten im vorderen Bereich des Fahrzeugs, der bei einem Frontalcrash entstehende Energien absorbiert sowie der seitliche Aufprallschutz, der kollisionssichere Seitenschalen mit zusätzlichen integralen, energiedämpfenden Kollisionsstangen beinhaltet.

Den SR3 liefert Radical wahlweise mit einer 205 oder 252 PS starken Motorisierung aus. Diese stammen ursprünglich aus der Zweiradtechnik, vom Hersteller Suzuki, der schon das berühmte Hochleistungsmotorrad „Hayabusa“ mit dem kraftvollen Aggregat bestückte. Die zwei Versionen des SR3 reichen von 1,3 bis 1,5 Litern Hubraum und entfalten ihre Leistung bei hohen Drehzahlen von bis zu 11.000/min. Wie effektiv dieses Potenzial auf das Auto einwirkt, besagt das Eigengewicht ganz deutlich: Nur 450 kg wiegt der Radical und benötigt daher auch nur rund 3 Sekunden von 0 auf 100km/h. Geschaltet wird dabei über ein sequentielles 6-Gang-Getriebe, das auch über einen Rückwärtsgang verfügt.

Radical SR3Radical SR3

Die extreme Performance der englischen Sportwagen konnte bereits bei zahlreichen Vergleichstests mit anderen Boliden unter Beweis gestellt werden. So gewann der SR3 Tracksport (Straßenversion) beispielsweise Rennen gegen einen Pagani Zonda oder einen Porsche GT3 – beide jeweils mit deutlichem Abstand. Bei einem Vergleich mit der Ducati 999 bestätigte das Magazin „Motorcycle News“, dass der Radical SR3 nahezu über die gleichen Fahrleistungen verfügt.

Wer nun denkt, schneller geht es nicht mehr, kennt den SR8 noch nicht. Diese Version wird mit einem aus der Formel 1 abgeleiteten Achtzylindermotor von Powertec ausgestattet, der als 2,0-, 2,6- und 3,0 Liter-Variante mit bis zu 500 PS verfügbar sein wird. Der erste Prototyp dieser Baureihe, Powertec RPA 2.6-litre V8, leistete ganze 363 PS bei 10.300 Touren sowie ein maximales Drehmoment von 240 Nm bei gleicher Drehzahl.

Marcus Pye vom Magazin Autosport war einer der ersten Journalisten, der den SR8 testete – sein Fazit: „Einfach überwältigend! Das Auto ist nicht nur unglaublich schnell, auch das Handling und die Bremsleistung waren mehr als überzeugend!“

Mittlerweile vertreten weltweit 18 Händler die Marke Radical. Radical Motorsports Deutschland holt den britischen Sportwagen als offizieller Händler nach Deutschland und Österreich. „Wir freuen uns, das Konzept Radical nach Deutschland zu importieren, kommentierte Stefanie Müller. Diese spektakuläre Klasse spricht eine große Gruppe von Motorsportfans an, da sie erschwinglicher als die meisten anderen ist, und gleichzeitig eine unvergleichliche Performance bietet.“

Weitere Informationen unter: www.radical-deutschland.de

Text: Jan Richter
Foto: Radical


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