Rückblick – Auto e Moto d'Epoca in Padua

Vom 22. bis zum 23. November fand in der norditalienischen Stadt Padua die mittlerweile berühmte Oldtimermesse Auto e Moto d'Epoca statt - und zwar bereits zum zwanzigsten Mal. Wie auch in den letzten Jahren, ergab sich der Reiz der Veranstaltung einerseits aus der Kombination von toll erhaltenen Autos in der Preisklasse von mehreren hunderttausend Euro und aus reichhaltigen Ersatzteil- und Memorabiliamärkten andererseits.

Die Rallye Wien-Triest war in diesem Jahr mit einem eigenen Stand und Unterstützung von Classic Driver vertreten. Zahlreiche Clubs, vor allem aus Italien, präsentierten ihre Mitgliederfahrzeuge, ehrten ihre Rallye-Teilnehmer und knüpften neue Kontakte.

Auffallend viele deutschsprachige Besucher waren zu sehen - oder besser gesagt, zu hören: Verständlich, Österreich liegt sehr nahe und das südliche Deutschland ist auch nicht weit entfernt. Der private Fahrzeugmarkt zeigte sich durch viele eher „neuere“ Fahrzeuge etwas verwässert. Er bot aber im Großen und Ganzen ein schönes Spektrum an - naturgemäß meist italienischen - Fahrzeugen.

Auch vor Ort: Carsten Ohlinger von Mechatronik

Auch von Händlerseite (unter anderem E. Thiesen, Luzzago und auto classic) war durchwegs Positives zu berichten. Karl-Helmut Larkamp von E. Thiesen zeigte sich, angesprochen auf die Qualität der Messe, positiv und plant nächstes Jahr wieder vor Ort zu sein - eventuell mit einem größeren Angebot seiner wunderschönen Fahrzeuge.

Gleichsam Lokalmatador ist Christiano Luzzago, der mit diversen Fahrzeugen vertreten war. Abgesehen davon, dass Italien allein schon immer eine Reise wert ist, kann abschließend gesagt werden, dass sich der Besuch von Padua auf alle Fälle lohnt.

Text: Heinz Swoboda
Fotos: Classic Driver