Rückblick – 3. SpaItalia 2004

Das SpaItalia Wochenende war ein großer Erfolg. Mehr als 200 Lamborghini, 100 Ferrari und eine kaum zählbare Menge an Alfa Romeo waren die Protagonisten dieser Veranstaltung. Bei teilweise schönstem „Kaiserwetter“ tummelten sich Besitzer und Zuschauer auf der Formel 1-Rennstrecke im belgischen Spa.

Neben vielen Ausstellungen wurde natürlich auch den Fahrern etwas geboten. Diese hatten insgesamt viermal die Möglichkeit einige Runden auf der legendären Strecke zu drehen. Dies nutzten gerade die Besitzer der Supersportwagen aus, um alles aus ihren Lamborghini und Ferrari herauszuholen. Zum Glück gab es keine Unfälle, was nicht zuletzt der guten Organisation der Veranstalter zu verdanken ist.

Die Attraktion schlechthin war die große Zagato Sonderausstellung zum 85. Geburtstag der italienischen Designschmiede. Modelle aus den 60er Jahren, wie ein Ferrari 250 Zagato, oder die jüngsten Vertreter wie Aston Martin DB7 Zagato, zogen die Zuschauer magisch an. Die Lamborghini Ausstellung war ein weiterer Höhepunkt. Ob Miura, Countach, LM 002, Murciélago oder Gallardo, sie alle standen, wie auf einer Perlenkette aneinandergereiht, umringt von begeisterten Zuschauern.

Rückblick – 3. SpaItalia 2004 Rückblick – 3. SpaItalia 2004

Nachdem die Tore der SpaItalia 2004 geschlossen wurden, verließen alle Beteiligten sehr zufrieden die belgische Rennstrecke – kein Wunder. Es war gutes Wetter auf einem der schönsten Rennparcours der Welt und es gab das Beste zu sehen, was der italienische Automobilbau hergibt. Der Veranstalter Jean-Pierre Magalhaes: „ Es ist immer wieder beeindruckend, wieviel Begeisterung italienische Automobile bei Menschen auslösen. Zwar ist die SpaItalia noch recht jung, trotzdem kamen 1.135 Besitzer mit ihren Wagen, obwohl wir nur 550 feste Zusagen hatten.“

Nächstes Jahr soll auch der wegen technischer Probleme verhinderte Alfa Romeo 8C Competizione an der SpaItalia teilnehmen.

Die SpaItalia 2004 war ein großer Erfolg für die Veranstalter und noch ein viel größerer für die Zuschauer. Man kann sich freuen auf die SpaItalia 2005.


Text: J. Philip Rathgen
Fotos: SpaItalia


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