Porsche Carerra GT: Endmontage ab 2003 in Leipzig



Leipzig / Stuttgart, 04. Juli 2002 - Der neue Carerra GT wird in Leipzig gebaut. Dies hat der Porsche-Vorstand nun entschieden. Rund 1.000 Einheiten werden im sächsischen Werk, wo bereits der Cayenne entsteht, ab der Markteinführung in der zweiten Hälfte 2003 vom Band rollen. Täglich sollen zwei bis drei Fahrzeuge fertig gestellt werden. Die neuen V10-Saugmotoren für den Carerra GT werden aus dem Porsche-Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen zugeliefert.

„Unser Werk in Leipzig bietet mit seiner Einfahr- und Prüfstrecke optimale Bedingungen für die Produktion sowie für die notwendigen Testfahrten“, so Vorstandschef Wendelin Wiedeking. Die neuen Besitzer des Carrera GT können ihren Autotraum in einem neuen Kundenzentrum mit erstklassigem Ambiente in Empfang nehmen.

Mit der Entscheidung für Deutschland als Produktionsstandort schafft Porsche insgesamt 95 neue Arbeitsplätze, den Großteil davon in Leipzig. Zudem will der Premiumhersteller 50 Mio. Euro in ein neues Motorenwerk am schwäbischen Stammsitz investieren. Der Porsche Carrera GT war erstmals im Herbst 2000 präsentiert worden, damals noch als seriennahe Studie. Der Startschuss für das ehrgeizige Projekt, das Porsches Spitzenposition im Sportwagensegment festigen soll, wurde auf der Detroit Motor Show vor einem halben Jahr gegeben.

Die Konstruktion des Carrera GT basiert auf purer Renntechnik. Mit mind. 5,5 Liter Hubraum, einem Drehmoment von 600 Newtonmeter und 558 PS bietet der Carrera GT eine Spitzengeschwindigkeit von über 330 km/h. Der Preis wird zwischen 350.000 und 400.000 Euro liegen.

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