Porsche 911 S 2.2 East African Safari: Tropenwild bei Early 911S

Nachdem Porsche im Jahr 1970 die Rallye-Version des Porsche 911 S 2.2 Coupé bei zahlreichen Rennen erfolgreich eingesetzt hatte, gebührte den Zuffenhausenern am Ende der Saison sogar der Marken-Weltmeisterschafts-Titel. Einer dieser wilden 911er steht aktuell beim Classic Driver Händler Early 911S zum Verkauf.

Der mit einem luftgekühlten 2,2 Liter 6-Zylinder-Boxermotor ausgestattete Porsche 911 S leistete 180 PS. Die abgespeckte Serienkarosserie wurde durch den Einsatz von Kunststoffstoßstangen und –fronthaube nochmals erleichtert. Bis auf die Frontscheibe waren alle Scheiben aus Plexiglas gefertigt, dadurch konnte das Gewicht nochmals reduziert werden. Insgesamt wog der Rallyewagen nur 960 Kilogramm. Als besonderes Zubehör verfügte das 911 S 2.2 Coupé „Rallye“ über eine Leselampe, einen Speedpilot, einen Anschluss für eine Handlampe, Fanfaren, eine Plexiglasabdeckung der Zusatzlampen, Scheinwerfer mit 100 Watt Leistung, eine große Kartentasche, eine Werkzeugtasche an der Rückwand, drei Wagenheber, ein großes Rallyewerkzeugset, Schlüssel für vorderen Stoßdämpferwechsel und zwei Feuerlöscher. Zur Ausstattung zählten auch ein ausgeräumter Auspuff und ein zusätzlich mit Gitter gesicherter Öltank sowie Spritzlappen an den hinteren Radläufen.

Für den Start bei der East African Safari wurde zudem eine „Tropenausführung“ des 911 S 2.2 Coupé mit härteren Federn für das unwegsame Gelände aufgelegt. Eben dieses Modell steht bei Early 911S aktuell im Bestand. Es wurde in der Rallyesaison 1970 von den Porsche-Werksfahrern A. Anderson und H. Thorszelius pilotiert. Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Händler.
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Text: Jan Richter
Fotos: Early 911S