Porsche 911 Black Edition: Abklang in Schwarz

Der Frühling wird düster. Porsche legt ab April ein letztes Sondermodell der Elfer-Baureihe 997 auf. Die auf 1.911 Exemplare limitierte Black Edition basiert auf dem 3,6-Liter-Boxermotor mit 345 PS und ist ausschließlich mit Heckantrieb und in Schwarz zu haben.

Zum Sondermodell gehören unter anderem 19-Zoll-Räder vom 911 Turbo, schwarz lackierte Bremssättel, ein Graukeil in der Windschutzscheibe und Einstiegsblenden aus Edelstahl. Im Innenraum bleibt es dunkel: Die Teilleder-Ausstattung ist schwarz, ebenso wie das Sportlenkrad und die Instrumententafel. Im Kontrast dazu stehen die Zierblenden aus Aluminium auf der Schalttafel, dem Schalthebel und den Lüftungsdüsen. Eine Plakette auf dem Handschuhfach mit der eingravierten Editions-Nummer sorgt für Exklusivität. Außerdem gehören zur Sonderausstattung unter anderem Einparkhilfe, Tempomat und ein Regensensor. Ein Bose-Sound-System mit bis zu 13 Lautsprechern soll zudem den Hörgenuss erhöhen, wenn die Insassen nicht dem Sechszylinder im Heck lauschen wollen.

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Und der hat es auch im Basis-Modell in sich: Den Sprint auf 100 km/h erledigt der Stuttgarter in 4,9 Sekunden, das Cabrio benötigt 5,1 Sekunden. Die Topspeed liegt bei 289 km/h. Den Verbrauch gibt Porsche mit 10,3 Liter im EU-Zyklus an, das Cabrio benötigt 0,2 Liter zusätzlich. Für mehr Kraftstoffverzicht sorgt das Doppelkupplungsgetriebe, was als Option ebenso wählbar ist wie eine ganze Reihe von technischem Zubehör aus dem 911er-Programm. Das auf 1.911 Einheiten limitierte Sondermodell kostet als Coupé 85.538 Euro und als Cabrio 96.843 Euro - exakt soviel, wie die regulären Basismodelle. Allerdings ist die Edition lediglich uni lackiert, Metallic-Lack kostet extra.

Text: Fabian Hoberg
Fotos: Porsche