P1-Club: Garage der Träume

Der im englischen Surrey gelegene P1-Club bietet eine Antwort auf die fast täglich gestellte Frage: Mit welchem Wagen fahre ich heute ins Büro? Denn der Club hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Mitgliedern die ultimative Auswahl an aktuellen Sportwagen zu bieten. Natürlich werden auch die eher lästigen Dinge, wie Versicherung und Service, vom P1-Team geregelt.

P1 wurde bereits im Jahre 2000 von exFormel-1-Fahrer Damon Hill, Michael Breen und Nick Hancock gegründet. Letzterer brachte durch seine Erfahrungen bei Ferrari England das nötige Wissen mit, um die Club-Flotte angemessen auszustatten. Mit einer Mitgliedschaft im „P1-Club“ wird einem die Möglichkeit gegeben, aus einem großen Pool der aktuellsten Ferrari, Porsche, Aston Martin, Bentley und Lamborghini Modellen auszuwählen – auch Exoten wie Noble und Caterham stehen zur Verfügung. Der Club besitzt Autos mit einem Gesamtwert von rund 5,7 Millionen Euro.

Wer in dem Kreise der PS-Liebhaber aufgenommen werden möchte, muss eine Aufnahmegebühr von 2.700 Pfund zahlen. Der folgende Jahresbeitrag hängt von der jeweiligen Art der Mitgliedschaft ab: Entscheidet man sich für die Silverstone-Mitgliedschaft werden 10.000 Pfund fällig , für den Monaco Status sind es 12.500 Pfund. Die Varianten unterscheiden sich in der Anzahl der Punkte, die pro Jahr zur Verfügung stehen. Wie viel Punkte der jeweilige Traumwagen kostet, errechnet sich aus dem Fahrzeugwert und der Zeit in der das Mitglied den Wagen buchen möchte. Das bedeutet, dass jedem Mitglied etwa 50 bis 70 Tage zur Verfügung stehen.

Einige der P1er besitzen bereits einen oder mehre Luxuswagen und nutzen das Angebot des Clubs, um Fahrzeuge, die sie sich niemals kaufen würden, für längere Zeit zu fahren. Andere wiederum möchten sich ein Bild davon machen, ob es lohnt, sich den einen oder anderen Sportwagen anzuschaffen. Besser als jede Testfahrt!

Text: Steve Wakefield
Photos: © Philip Hollis/Barrie Downie


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