No Limit auf dem Salzburgring

Nach den bisherigen Erfolgen der ADAC Salzburgring Classic-Veranstaltungen gab es im Vorfeld berechtigte Hoffnung, dass dieses Jahr noch mehr Oldtimer-Fans nach Salzburg zur „Sounds of Speed“ kommen würden. Prompt wurden alle Zuschauerrekorde übertroffen. 5200 Zuschauer und damit 30 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr hatte der veranstaltende ADAC Südbayern nicht erwartet.

Hauptattraktion waren einmal mehr die Preziosen der knapp 200 Piloten, die sich am 27. August an der Rennstrecke Nahe der Mozartstadt trafen. Wertvolle Raritäten, legendäre Vorkriegsklassiker sowie Tourenwagen, Sport- und Rennwagen der 50er, 60er und 70er Jahre begeisterten das internationale Publikum. Das Besondere an dem Oldie-Event: Für die Piloten ging es nicht um Bestzeiten. Jeder durfte nach Herzenslust fahren: Schnell, schneller und ohne Limit! Ein Konzept, das nicht nur Fahrspaß pur garantiert. Bei Teilnehmern und Zuschauern kam die dritte „Sounds of Speed“ gleichermaßen gut an. Zudem darf der Salzburgring mit seinen Naturtribünen und seiner geografisch günstigen Lage im Herzen Europas ohne Zweifel zu den schönsten Rennstrecken Europas gezählt werden.

Ohne elektronische Stabilitätsprogramme und Geschwindigkeitsbeschränkun-gen gingen wertvolle Raritäten besonderer Güte – vom Veritas RS 2000 aus dem Jahre 1949 bis zum Ford T Speedster Torpedo von 1926 – an den Start. Heiße Positionskämpfe erlebten die Zuschauer zwischen Boliden, die sonst nie im gleichen Wettbewerb zum Einsatz kommen. Mit dabei war auch ein Rudel rarer „Zigarren“, Formelfahrzeuge aus den 60er und 70er Jahren. Dem Motto der Veranstaltung „Sounds of Speed“ wurde vor allem das Feld der Formelwagen gerecht.

Jeder fand genug Gegner, um sich im sportlichen Zweikampf mit seinen eigenen Fähigkeiten und den anderen zu messen. Mit der höchsten Punktzahl hat in der Gesamtkategorie der Münchner Franz Stahlmann gewonnen und war zugleich bester in der Gruppe der Sportwagenfahrer. In der Kategorie Grand Toursime siegte Egon Hofer aus Salzburg, bei den Tourenwagen Dieter Ihle aus Graben-Neudorf und bei den Formelwagen der Grazer Ingo Gerstl. Erster bei den Vorkriegswagen war Toni Thiele aus München.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.salzburgringclassic.de.

Text: Classic Driver / ADAC Südbayern
Fotos: ADAC Südbayern


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