Nautomobilität am Starnberger See

Start zu Wasser und zu Lande – diese Kombination nennen die Organisatoren der Chronoswiss Classics 2005 ‚Nautomobilität’, das Motto der diesjährigen Veranstaltung am Starnberger See. Vom 9. bis 11. September treffen sich dort rund 150 historische Automobile und über 30 nautische Raritäten, um in den Kategorien Gleichmäßigkeitsfahrt, Historische Ausfahrt oder Regatta an den Start zu gehen. Darüber hinaus bietet sich 2005 erstmalig die Möglichkeit, in der Wertungsklasse Nautomobilität Lenken und Segeln zu kombinieren.

Demnach haben die automobilen Teilnehmer drei unterschiedliche Kategorien zur Auswahl: Die Oldtimer Rallye, eine sportliche Veranstaltung mit zahlreichen Gleichmäßigkeitsprüfungen; die Historische Ausfahrt ohne sportlichem Druck (Basis für die Kombinationswertung Nautomobilität) und die Nautomobilität, für jene Fahrer, die nach der historischen Ausfahrt neues Terrain betreten wollen. Ihnen wird per Losverfahren ein Skipper zugeteilt, der sie am Sonntag zur Regatta mit an Bord nimmt. Der Skipper wiederum wird am Vortag an der Historischen Ausfahrt teilnehmen und sich mitunter erstmals mit einem Roadbook auseinander setzen müssen.

Die Rallyestrecke führt die Teilnehmer in zwei Etappen circa 240 Kilometer durch kulissenreiche Landschaften zu historischen Stätten und romantischen Plätzen. Dazu zählen der Pfaffenwinkel, die barocke Weiskirche, das Schloss Seefeld sowie die Überfahrt über den Heiligen Berg Andechs. Bei der Regatta lassen sich Skipper & Crew in zwei Wettfahrten den Wind des Starnberger Sees um die Nase wehen, eines der besten Segelreviere Oberbayerns.

Gefahren und gesegelt wird bei der Chronoswiss Classics jedoch nicht nur um Preise und Platzierungen: Ein Teil des Budgets kommt der Tabaluga Stiftung von Peter Maffay und ProAnimale – für Tiere in Not – zugute.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.chronoswiss-classics.de.

Text: Jan Richter
Fotos: Chronoswiss Classics


ClassicInside - Der Classic Driver Newsletter
Jetzt kostenlos abonnieren!