Mirabella V: Größter Einmaster der Welt für 100 Millionen Dollar

Der amerikanische Multimillionär Joe Vittoria ließ im südenglischen Southampton die größte einmastige Segelyacht der Welt bauen. Mit 75 Metern Länge, rund 740 Tonnen Gesamtgewicht, ist die „Mirabella V“ satte 27 Meter länger und mehr als doppelt so schwer wie der bisherige Rekordhalter, die in Neuseeland gebaute Slup „Georgia“. Vom Deck des Einmaster aus ragt ein 90 Meter hoher Mast, an dem bis zu 4538 Quadratmeter Segelfläche hängen.

Mirabella V: Größter Einmaster der Welt für 100 Millionen Dollar Joe Vittoria plante den Bau des Einmasters nachdem ein guter Freund von ihm mit der Höchstgeschwindigkeit seiner neuen Motoryacht geprahlt hatte - Joe Vittoria konterte mit der Wette, dass er von Monaco nach Cannes schneller durch Wind- als sein Freund durch Motorkraft gelange. Er stellte nur die Bedingung, dass Gäste an Bord sein müssen.

Vittoria prophezeite: „Seine Motoryacht wird bei hohem Tempo so hart auf die Wellen schlagen, dass sich die Gäste übergeben. Er wird zurückschalten müssen - und wir werden so ruhig an ihm vorbeiziehen, dass wir mit einer Tasse Kaffee in der Hand an der Reling stehen können.“

Neben den beeindrucken Ausmaßen verfügt die „Mirabella V“ über diverse luxuriöse Features: Der neuseeländische Yacht-Designer Ron Holland und die südenglische Werft Vosper Thornycroft entwarfen für den Amerikaner ein Schiff, das nicht nur größer und höher, sondern auch komfortabler und besser ausgestattet ist als alles, was bisher existierte.

Mirabella V: Größter Einmaster der Welt für 100 Millionen Dollar Für 250 000 Dollar Chartergebühr bietet die Luxusyacht allerlei Unterhaltungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel zwei Jet-Ski, vier „Laser“-Jollen, zwei Schlauchboote mit Außenborder, Kajaks, Tauchausrüstungen und sogar zwei ferngesteuerte Mini-Mirabellas im Maßstab 1 : 50. Weniger wassersportbegeisterte Gäste treffen sich in der Sauna oder gehen ins Freiluftkino auf dem Skydeck – dort wird dann eine Leinwand hochgezogen und für den Sound sorgen kabellose Kopfhörer.

Die „Mirabella V“ wurde vor kurzem in Southampton erstmalig zu Wasser gelassen. Über den europäischen Winter wird sie in der Karibik unterwegs sein, im Sommer im Mittelmeer. Der Kaufpreis für die Mirabella V liegt bei geschätzten 100 Millionen Dollar.

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Text: Jan Richter
Fotos: www.mirabella-yachts.com