Mini John Cooper Works: Speed Brothers

Der Name John Cooper verpflichtet. Seit jeher tragen nur die sportlichsten Mini den Namenszusatz des britischen Ingenieurs John Newton Cooper in ihrer Modellbezeichnung. Dieser Tradition folgend stellt Mini auf dem 78. Genfer Automobilsalon die leistungsstärkste Mini-Modellreihe vor – den Mini John Cooper Works. Ende Juli sollen der Mini und der Mini Clubman in der John Cooper Works-Version beim Händler stehen.

Unter der Motorhaube der beiden Sport-Zwerge ermöglicht der 1,6-Liter-Vierzylinder-Twinturbo-Motor mit einer Leistung von 211 PS den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 6,5 Sekunden (Clubman 6,8 Sekunden). Der Direkteinspritzer entwickelt bereits bei 1.850/min ein Drehmoment von 260 Nm, welches durch die Erhöhung des Ladedrucks beim Beschleunigen auf bis zu 280 Nm angehoben werden kann. Dieser „Overboost“ soll den Antritt des John Cooper Works noch kraftvoller gestalten. Als Basis für das sportliche Aggregat dient der Motor, der bereits im John Cooper Works Challenge-Rennwagen verbaut wird. Die Höchstgeschwindigkeit wird für beide Modelle – Limousine und Clubman – mit 238 km/h angegeben. Der Durchschnittsverbrauch des kleinen Sportlers fällt, gemessen an seiner Leistung, mit 6,9 Litern (Limousine) sehr sparsam aus. Die Abgaswerte sollen nach Herstellerangaben sogar die europäische Abgasnorm EU5 und das US-Pendent die ULEV II-Norm erfüllen.

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Für sportliche Gefühlsausbrüche hinter dem Steuer tragen das ebenfalls überarbeitete Sechsganggetriebe und eine leistungsangepasste Bremsanlage bei. Für zusätzlichen Fahrspaß sorgt die auf der Mittelkonsole platzierte Sporttaste. Bei aktiviertem Sportmodus verändert sich die Gaspedal-Kennlinie und die elektromechanische Lenkung gibt die Befehle noch direkter weiter. Zur Ausstattung gehören auch elektronische Helfer wie eine dynamische Stabilitätskontrolle (DCS) und die Traktionskontrolle DTC.

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Zehn Außenfarben stehen für den MINI John Cooper Works zur Wahl. Kontrastierende Dachlackierungen und Dachdekore ermöglichen vielfältige Kombinationsmöglichkeiten. Zur Serienausstattung des Interieurs gehören Sitzbezüge in der Ausführung Stoff Chequered. Als Sonderausstattung sind Lederpolsterungen, Sportsitze mit Stoff-/Leder-Bezug, Sportledersitze sowie Recaro Sportsitze aus dem John Cooper Works Zubehörprogramm erhältlich.

Die Preise für den Mini John Cooper Works liegen in Deutschland bei 27.700 €, für die Clubman-Variante werden 29.500 € fällig.

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Text: J. Philip Rathgen
Fotos: Mini



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