Mini Concept Detroit: Mini goes sporty

Zum 100. Geburtstag des „Mini-Erfinders“ Sir Alec Issigonis legt BMW mit dem Mini Concept Detroit eine weitere Version seiner Kombistudie auf. Diesmal präsentiert sich das Mini-Konzept unter dem Motto „Go sports!“ als passendes Gefährt für sportlich ambitionierte Fahrer.

Im Fokus stand dabei – neben adäquaten Fahrleistungen – eine flexible Raumnutzung mit innovativen Lösungen zum verstauen von Gepäck und Sportgeräten. Ausgestattet mit einem speziellen Dachträger und Boxensystemen bietet das Mini-Konzept unter anderem Verstaumöglichkeiten für Skier, Skischuhe und Wintersportbekleidung.

Der Laderaum des Mini Concept Detroit verfügt über eine flexible Cargobox, deren Deckel sich nach hinten ausziehen lässt und dem Benutzer als Einladehilfe entgegenfährt. Zudem lässt sich die durchsichtige Abdeckung der Cargobox auch nach oben schwenken und dient so als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum. Der hintere Teil des Daches lässt sich öffnen und zum Einladen nutzen.

„Sports Utility Box“ nennt BMW das Staufach am hinteren Seitenfenster, das auf Wunsch eingeklinkt werden kann. Das Be- und Entladen der Staubox erfolgt – dank zwei separater Klappen – sowohl von außen als auch vom Fahrgastraum und dient ebenfalls als praktische Durchreiche für Gegenstände. Mit der „Roof Box“ bietet das Mini Concept Detroit auch für die Ladeluke im Dach ein solches System.

Mini Concept Detroit: Mini goes sporty Mini Concept Detroit: Mini goes sporty

Neben der Ausrüstung finden bis zu vier Passagiere Platz im Mini-Kombi. Das Einsteigen in den Fondbereich sollen drehbare Vordersitze erleichtern. Das moderne Innenraudesign gestaltet sich aus weißem Leder, einem Fußraum in Carbonfaser-Optik – kombiniert mit Teppichmaterial aus blauem Nylongeflecht, das sich auch in den Sitzeinsätzen und Armauflagen wieder findet – sowie zahlreichen Chrom- und Aluminiumeinlagen.

Die Karossiere erhielt einen Effektlack, der je nach Licheinstrahlung entweder silbern oder im dezenten Grauton erscheint. Als Kontrast kommt an verschiedenen Anbauteilen sowie als Rallyestreifen ein sattes Blau zum Einsatz. Das Mini-typische Seitenband entlang der Schweller und Radläufe wurde aus schwarzem Neopren gefertigt.

Text: Jan Richter
Fotos: Mini


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