Mercedes-Benz G-Klasse: Seit 25 Jahren über Stock und Stein

Der Klassiker unter den Geländewagen feiert seinen 25. Geburtstag. Im Frühjahr 1979 wurde die G-Klasse erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem verkaufte Mercedes-Benz weltweit rund 175.000 Exemplare des robusten Geländewagens. Bis heute halten die Stuttgarter an der kantigen Karosserieform fest und kombinieren diese regelmäßig mit neuester, hochwertiger Technik. Zuletzt wurde der G 55 AMG vorgestellt – ausgestattet mit dem hochmodernen AMG-V8-Kompressormotor (476 PS) wird er ab Mitte 2004 so manchem Sportwagen beim Beschleunigen die Show stehlen.

Mit einem Kooperationsvertrag zwischen Daimler-Benz und Steyr-Daimler-Puch im österreichischen Graz begann 1972 die Entwicklung der G-Klasse. 1975 fiel die Entscheidung für den Serienstart und den Bau eines neuen Werks in Graz, wo die G-Klasse auch heute noch überwiegend in Handarbeit hergestellt wird. Bei der Markteinführung 1979 waren für Cabriolet und Stationwagon vier Motorvarianten von 72 bis 150 PS verfügbar. Heute umfasst das Motorenprogramm fünf Versionen, darunter drei leistungsstarke Achtzylinder.

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Durch kontinuierliche Modellpflege zog die G-Klasse mit dem technologischen Fortschritt gleich und verfügt heute über das leistungsfähigste Antriebssystem. Durch die Kombination des permanenten Allradantriebs mit dem elektronisch gesteuerten Traktions-System 4ETS, ESP, „Low-Range“-Untersetzung und drei zuschaltbaren Differenzialsperren ist die G-Klasse im Gelände allen Herausforderungen gewachsen und bietet auch auf der Straße hohe Fahrsicherheit.

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Ab Mitte diesem Jahres wird die bisher leistungsstärkste Version, der G 55 AMG, zum Grundpreis von 108.228 Euro bei den Vertragshändlern stehen. Sein V8-Kompressormotor leistet 476 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern ab 2650/min. Das Resultat sind Beschleunigungswerte auf Sportwagenniveau: Null auf 100 km/h in 5,6 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 210 km/h erreicht.

Text: Jan Richter
Fotos: DaimlerChrysler


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