Maserati MC12: Debüt beim Goodwood Festivel of Speed 2004

Der Maserati MC12 wurde beim Goodwood Festival of Speed erstmalig offiziell dem Publikum vorgeführt. Am Steuer saß kein Geringerer als Martin Leach, der neue Vorstandsvorsitzende von Maserati. Der 630 PS starke und 330 km/h schnelle, Targa-bedachte Spider konnte beim Rennen auf der Strecke und im Supercar-Paddock bestaunt werden und ließ an diesem Wochenende die Herzen zahlreicher Maserati-Fans höher schlagen.

Ganze 37 Jahre nach dem letzten Sieg eines Maserati bei einem internationalen Meisterschaftsrennen (1967, Cooper Maserati F1, Grand Prix von Südafrika) präsentiert Maserati mit dem den MC12 ein neues GT-Straßenmodell, von dem eine GT-Rennversion abgeleitet wurde. Der MC12 wird von einem 630 PS starken Sechsliter-Heck-Mittelmotor mit 12 Zylindern angetrieben, der den Zweisitzer in 3,8 Sekunden von 0 auf Tempo 100 katapultiert.

Martin Lauge fuhr das Auto am Samstag, bei seinem ersten offiziellen Auftritt auf der Strecke. Am Sonntag saß der Maserati-Testfahrer Andrea Bertolini hinterm Steuer und lenkte den MC12 bei Sonnenschein auf den Goodwood Hill.

Anbei sorgten eine Reihe klassische Maserati für große Begeisterung beim Goodwood Festival of Speed – darunter ein 1957er Maserati 250F, der legendäre 1963er Maserati Birdcage, welcher von Matteo Panini gefahren wurde, ein seltener 1954er Maserati A6 GCS Berlinetta mit einer Pininfarina-Karosserie sowie der Maserati 450S Zagato, Baujahr 1957. Bei Letzterem handelt es sich um ein 420 PS starkes und 320 km/h schnelles Auto, das über viele Jahre den Titel des schnellsten Straßenfahrzeug der Welt hielt.

Text: Jan Richter
Fotos: Maserati


Maserati MC12
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