Louis Vuitton Classic 2004

„Business as usal“ bei einem der angesehensten Concours der Welt, trotz des Umzugs von seinem bisherigen Veranstaltungsort im Hurlingham Club London nach Waddesdon Manor. Wie schon die Male zuvor war alles, so natürlich das Gala Dinner zu Ehren des Siegers, sehr prunkvoll.

Gesegnet mit gutem Wetter bot Waddesdon Manor eine überaus angemessene Kulisse für die fast hundert Automobile und Motorräder. Das Herrenhaus wurde vor ungefähr 130 Jahren an Baron Ferdinand Rothschild verkauft. Nicht ganz so alt ist der Gewinner der diesjährigen Louis Vuitton Classic. Die Auszeichnung „Best in Show“ wurde einem Rolls Royce Phantom II, Baujahr 1934 verliehen. Sein Besitzer Stephen Brauer durfte sich doppelt freuen, denn auch in der Kategorie „Könige der Strasse – maßgeschneiderte Staatskarossen“ ging sein Auto als Sieger hervor.

Der inoffizielle „Classic Driver Preis“ würde definitiv dem 1959 gebauten Ferrari Dino 246 S verliehen werden. DK Engineering hat diesen Sportwagen erstklassig auf den Concours vorbereitet – das besondere ist, dass dieser Ferrari während des Concours in Waddesdon, gleichzeitig auch ein Rennen in Silverstone absolvierte. DK Engineering brachten kurzerhand auch noch zwei weitere Highlights mit nach Waddesdon, einen seltenen Lamborghini Miura SVJ, dessen ehemaliger Besitzer der Schah von Persien, war und einen gelben Ferrari 250 LM. In der Klasse der italienischen GT´s, muss auch der schwarze Maserati A6G/54 des britischen Popstars Jay Kay unbedingt genannt werden, der übrigens vom Spezialisten für exotische Automobile Lee Maxted-Page betreut wurde. Nicht unerwähnt dürfen bleiben, ein Bizzarrini Strada, ein 250 SWB,... und so weiter. Die Liste würde jeglichen Rahmen sprengen.

Es wären nicht die Louis Vuitton Classic, wenn auch die Preziosen von morgen vertreten wären. Somit konkurrierten Konzeptstudien von Renault, Mitsubishi, Citroën, Jaguar, Nissan und Corvette mit dem absoluten Monarchen unter den Studien, dem Rolls-Royce 100 EX Cabriolet, um die Aufmerksamkeit der Gäste. Zwei der Gewinner, und erstmals auch ein Motorrad, sind eingeladen, um an den Louis Vuitton Classic in Paris am 10. und 11. September teilzunehmen.

Ergebnisse -

Grand Prix Best in Show - Rolls-Royce Phantom II, Baujahr1934

Kings of the Road - Rolls-Royce Phantom II, Baujahr 1934

Touring Titans, Sports Cars of the 1920s and early ‘30s - Invicta S-Type, Baujahr 1932

Le Mans Legends - Ferrari Dino 246 S, Baujahr 1959

Wild Horses, High Performance American V8s - Ford Mustang GT 350H Baujahr 1966

Riviera Romance, Exclusive Open Cars from the 1950s and ‘60s -Alfa Romeo 6C 2500

The Perfect Line, Exotic Sports Cars of the 1930s - Alfa Romeo 8C 2900A Baujahr 1934

Gallic Greats, French Coachwork from the Dawn of Motoring -Serpollet Steam Car, Baujahr 1901

Step On It Bertie, British Sports Cars of the 1930s - Aston Martin 15/98, Baujahr 1931

Le Mans-24-Stunden-Gewinner Ferrari 375 Plus
Maserati A6G/54
Ferrari Dino 246 S
Ferrari 250LM, Baujahr 1964
JW Gulf-Porsche 917K
Bugatti Type 40
'Grand Prix Best in Show’ Rolls-Royce Phantom II
'Gran Turismo - italienische Tourer aus den 50er und 60er Jahren
Lagonda V12 Rapide von 1937
Plymouth Superbird, Baujahr 1970
Alfa Romeo 6C 2500 SS,Baujahr 1944
Lister Jaguar GT gebaut 1963
Waddesdon Manor
'The Perfect Line - Exotic Sports Cars of the 1930s'
Bugatti Type 43 Grand Sport, Baujahr 1930

Text/Photos - Classic Driver