Lotus Circuit Car: Renn-Katapult

Mit einem Leichtbaukonzept auf Basis der Lotus Elise fährt Lotus ab Ende 2005 auf die Rennstrecke. Das so genannte „Circuit Car“ soll sowohl dem Rennsport als auch dem Clubsport dienen und wurde hierzu entsprechend leistungsstark ausgelegt. So realisiert der Einsitzer (optional auch als Zweisitzer erhältlich) in der stärksten Version eine Sprintzeit von 3,5 für den Spurt von 0 auf 100 Stundenkilometern.

„Weniger ist mehr“

Nach diesem Prinzip wurde der Lotus „Circuit Car“ konsequent auf Leichtbau getrimmt. Überflüssige Ballaststoffe wie Windschutzscheibe oder Dach wurden einfach weggelassen, dafür kamen kalorienarme Materialien wie Aluminium und Kohlefaser zum Einsatz. Als Resultat schlägt ein minimales Gesamtgewicht von 600 Kilogramm zu Buche.

Über das Motorkonzept stellt der Konzern derzeit keine detaillierten Informationen zur Verfügung. Bekannt gegeben wurde lediglich, dass zwei verschiedene Versionen erhältlich sind: Die sanfte Version beschleunigt das „Circuit Car“ in 4,0 Sekunden von Null auf 100 km/h sowie in weniger als 11 Sekunden auf 160 km/h; die stärkere, turbogeladene Variante benötigt sogar nur 3,5 bzw. 9,0 Sekunden.

Verfügbar ist der Lotus „Circuit Car“ ab Dezember 2005 – jedoch werden pro Jahr nicht mehr als 100 Exemplare für den Verkauf freigegeben.

Text: Jan Richter
Fotos: Lotus


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