Kunst am Werk: Modebewegung

Neben der Uhr wurde kein Schmuckstück für Herren so oft interpretiert wie der Manschettenknopf: Ob Münze, Totenkopf oder Auto auf dem Manschettenmarkt gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt. Nun bereichert das Münchner „Atelier Kunst am Werk – The Art of Movement“ das Angebot mit Manschettenknöpfen aus historischen Uhrwerken.

Damit aus einem ausgedienten Uhrwerk ein Manschettenknopf wird, bedarf es einer aufwändigen Umarbeitung. Zeigerwellen, Stundenrad und alle überstehenden Teile werden entfernt, um ein ungewünschtes Hängenbleiben zu verhindern. Die Zifferblattseite des Uhrwerks muss außerdem absolut plan sein, damit der massive Edelstahlknopf daran verankert werden kann.

Kunst am Werk: Modebewegung Kunst am Werk: Modebewegung

Die Idee zu der Modebewegung, aus Uhrenkalibern Herrenschmuck zu fertigten, kam Michael Görmann schon in den 90er Jahren. Er begann damit die mittlerweile immer seltener werdenden Mini-Kaliber bei Uhrmachern einzukaufen. Die limitierten Kleinserien aus originalen Uhrwerken tragen Namen wie Lugano, Berlin oder Tokio. Highlight der aktuellen Kollektion ist das Modell Berlin IX. Hierbei werden historische Handaufzug-Kaliber von Rolex verwendet, die einen Durchmesser von nur 13 Millimetern haben. Aufgrund der Seltenheit dieser Werke ist diese Serie auf nur drei Sets limitiert.

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Die bewegten Knöpfe kosten zwischen 280 bis 3.770 Euro für absolute Einzelstücke. Weitere Informationen finden Sie unter www.kunstamwerk.de.

Text: J. Philip Rathgen
Foto: Kunst am Werk



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