Koenigsegg CCX – der Faktor X

Mit einer dritten Modellreihe feiert die schwedische Sportwagenschmiede Koenigsegg das zehnjährige Jubiläum der CC-Baureihe. Der CCX ähnelt zwar stark seinem Vorgänger CCR, soll jedoch einige Modifikationen mit sich bringen, die speziell den US-Straßenvorschriften entsprechen.

Vor zehn Jahren wurde der erste Prototyp der „Competition Coupé“-Serie für erste Testfahrten auf die Straßen gerollt. Mittlerweile gehören die Supersportwagen der Schweden zu den schnellsten Straßengefährten der Welt. Der Koenigsegg CCX soll, wie schon der CCR, an der 400-km/h-Marke kratzen und somit dem etwa doppelt so teuren Bugatti Veyron dicht auf die Fersen rücken. Auf eine exakte Höchstgeschwindigkeit des CCX haben sich die Ingenieure jedoch noch nicht geeinigt: 395+ km/h wurden unter den technischen Spezifikationen angegeben. Tatsächlich liegt die bisher erreichte Topspeed der Schweden jedoch bei 387,87 km/h, den sie im letzten Jahr mit dem CCR aufgestellt haben.

Ob das neue Modell CCX mit gleichem Motorkonzept – ein 4,7-Liter-V8 mit 806 PS und 920 Nm Drehmoment – die magische 400 knackt, bleibt daher noch ungeklärt. Neben dem verhältnismäßig günstigen Kaufpreis von 510.000 Euro (exklusive Steuern) soll der Koenigsegg offenbar auch im Unterhalt günstig sein – so gibt der Hersteller einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von nur 17 Litern an; der Minimalverbrauch liegt bei sparsamen 13 Litern. Dank der neuen US-Modifikationen, die auch den Motor betrafen, gibt sich der Hochleistungs-Achtzylinder sogar mit Normalbenzin (91 Oktan) zufrieden.

Auch äußerlich wurde der CCX an die US-Verkehrsvorschriften angepasst. So wurde beispielsweise die Karosserie ganze 88 mm gestreckt, um den vorgeschriebenen Aufprallschutz und zusätzlichen Freiraum für den Endschalldämpfer der Abgasanlage zu gewährleisten. An den geänderten Front- und Heckstoßfängern befinden sich seitliche Positionsleuchten; außerdem nehmen sie dank eines Adapters wahlweise US- oder EU-Nummernschilder auf. Optische Highlights bieten die neuen Magnesium-Speichenräder im Format 19“ vorn und 20“ hinten, die optional durch eine noch leichtere Carbon-Variante ersetzt werden können, und eine gläserne Heckscheibe, die einen freien Blick auf den Motor zulässt.

Weitere Informationen über den Koenigsegg CCX erhalten Sie demnächst in unserem ‚Auto der Woche’.

Text: Jan Richter
Fotos: Koenigsegg


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