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Julian Schnabel zeigt Maybach-Skulptur auf der Art Basel Miami Beach

Der weiße Wal als weise Wahl: Im Rahmen der Art Basel Miami Beach hat Maybach eine Skulptur präsentiert, die der amerikanische Künstler Julian Schnabel für die Stuttgarter Luxusmarke geschaffen hat. Die eindrucksvolle 4,83 Meter hohe Bronzefigur hört auf den Namen „Queequeq“ und erinnert an den wilden Harpunier aus Herman Melvilles Roman „Moby Dick“.

Dass die Automobilmarke Maybach nicht nur gewaltige Limousinen baut, sondern auch ein schwergewichtiges Mäzenprogramm betreibt, ist spätestens seit der Kooperation mit dem Fotografen David LaChapelle aus dem Jahr 2009 bekannt. Jetzt hat Maybach bei der internationalen Kunstmesse Art Basel Miami Beach eine zweijährige Partnerschaft mit dem angesehenen amerikanischen Maler, Bildhauer und Regisseur Julian Schnabel bekannt gegeben, zu der auch ein Mentorenprogramm zur Förderung junger Künstler gehört. Eindrucksvoller Auftakt der Zusammenarbeit war die Enthüllung einer von Schnabel für Maybach angefertigten Skulptur, die am 2. Dezember im Rahmen einer exklusiven „Maybach Night“ enthüllt wurde. Die zweiteilige Skulptur namens „Queequeq“ ist 4,83 Meter hoch, 1,70 Meter breit, 1,42 Meter tief und wiegt 1,48 Tonnen. Beide Elemente sind aus Bronze gegossen und haben eine Innenkonstruktion aus rostfreiem Stahl. Vorbild für das gewaltige Werk ist die Figur des Harpuniers aus Herman Melvilles Roman „Moby Dick“. Ob Schnabel sich vom Weißen Wal aus Stuttgart, dem leviathanischen Maybach Landaulet, zu seinem Walfänger veranlasst sah, ist nicht bekannt. Sicher ist dagegen, dass „Queequeq“ in die umfangreiche Daimler Kunstsammlung über geht.

Julian Schnabel zeigt Maybach-Skulptur auf der Art Basel Miami Beach Julian Schnabel zeigt Maybach-Skulptur auf der Art Basel Miami Beach

Bei der Maybach Night in Miami wurden zudem fünf Schnabel-Werke zugunsten der von US-Schauspieler Sean Penn gegründeten J/P HRO Foundation, die sich für humanitäre Projekte auf Haiti einsetzt, versteigert. Unterstützt wurde Maybach dabei von der renommierten Beyeler Foundation aus Riehen bei Basel sowie dem Museum of Contemporary Art in Los Angeles. Die Gäste des Abends durften zudem einen ersten Blick auf Julian Schnabels neuen Film „Marzal“ werfen, der erst im März in den amerikanischen Kinos anläuft. Maybach nutzte den Abend zudem, um eine neue Partnerschaft mit dem Louvre in Paris bekannt zu machen. Ab 2011 wird Maybach für drei Jahre wechselnde Ausstellungen unterstützen.

Text: Jan Baedeker
Fotos: Maybach


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