James Bond Vehicle Museum in Illinois geplant

Der US-Bundesstaat Illinois ist nicht gerade der erste Fleck auf Erden, den man mit James Bond assoziiert. Doch 2012 soll in Momence, einer Kleinstadt südlich von Chicago, das erste „Museum of James Bond Vehicles & Espionage“ eröffnen. 32 Agenten-Mobile hat die Ian Fleming Foundation schon zusammen, darunter das berühmte Lotus-U-Boot aus The Spy who loved me.

Sicherlich: Ursula Andress, Brit Ekkland, Denise Richards oder Hale Berry hatten ihre Reize. Der wahre Grund, warum seit den frühen Sechzigerjahren Scharen von aufgeregten Männern in jeden neuen James Bond Film pilgern, sind nicht die Bond Girls, sonder die Gefährte des Gentleman-Agenten. Denn egal ob zu Lande, zu Wasser, in der Luft oder im Weltraum – Mister Bond hatte stets das lässigste Fortbewegungsmittel zur Hand. Das hat auch die Ian Fleming Foundation, eine Non-Profit-Organisation aus Momence, Illinois, erkannt und eine beeindruckende Sammlung von Bond-Vehikeln zusammen gestellt. Unter den Fahr- und Flugzeugen befindet sich unter anderem ein Helikopter aus You Only Live Twice, der legendäre Tauch-Lotus aus The Spy who loved me, der Aston Martin Volante aus The Living Daylight und der von Bond-Fans eher argwöhnisch betrachtete Ford Mondeo aus Casino Royale.

James Bond Vehicle Museum in Illinois geplant James Bond Vehicle Museum in Illinois geplant

Pünktlich zum 50. Jubiläum des ersten Bond-Films Dr. No im Jahr 2012 sollen die Filmfahrzeuge in einem eigenen Museum ausgestellt werden: dem „Museum of James Bond Vehicles & Espionage“. Der vom international bekannten Architekturbüro Gensler entworfene, 1.300 Quadratmetern große Bau soll in Analogie zur Agentenwelt nach außen hermetisch und undurchsichtig wirken und den Blick auf seine Schätze erst im Inneren freigeben. Doug Redenius, Bond-Aficionado und Vizepräsident der Stiftung, erwartet, bereits im ersten Jahr mehr als 40.000 Menschen nach Momence zu ziehen. „Das Projekt selbst hat etwas von einem Doppelagenten“, erklärte Redenius in einem Interview gegenüber dem Wired-Blog Autopia. „Einerseits wollen wir unsere Weltklasse-Sammlung präsentieren und die Welt der James Bond Filme einer großen Öffentlichkeit zugänglich machen. Andererseits soll das Museum einer einst lebendigen Stadt zu neuer Dynamik verhelfen.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Website ianflemingfoundation.org.

Text: Jan Baedeker
Fotos: Gensler/ via Autopia


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