Jaguar XF und XK mit Facelift in New York

Auf der New York Auto Show zeigt Jaguar seine sportlichen Modellreihen mit neuem, geschärftem Design. Vor allem neue Front- und Heckscheinwerfer sorgen für optische Nähe zum Topmodell XJ. Gleichzeitig wird für den XF ein neuer, sparsamer Vierzylinder-Diesel eingeführt.

Als Jaguar 2007 auf der Detroit Motor Show die Konzeptstudie C-XF präsentierte, war die Automobilwelt überrascht. Vor allem die scharf gezeichnete Front mit ihren schmalen Katzenaugen verlieh der Limousine einen ungewohnt aggressiven Look. Doch als im Herbst 2007 in Frankfurt die Serienversion des S-Type-Nachfolgers debütierte, wirkte die Frontpartie des XF deutlich freundlicher. Für das neue Facelift, das derzeit in New York zu sehen ist und ab Herbst bei den Händlern steht, ist Designchef Ian Callum zum Look des Concept Cars zurückgekehrt: Schmale Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht sowie Modifikationen an Grill, Haube und Kotflügeln lassen die Limousine deutlich muskulöser und geduckter erscheinen – ein Effekt, der vor allem der 510 PS starken Sportversion XFR zu Gute kommt.

 Jaguar XF und XK mit Facelift in New York  Jaguar XF und XK mit Facelift in New York

Auch die Rückleuchten wurden neu gezeichnet und reichen nun weiter ins Heck, bei Dunkelheit soll eine neue „Night Time“-Optik den XF von hinten besonders dramatisch aussehen lassen. Am Interior wurde für das Modelljahr 2012 ebenfalls gearbeitet: Neue Soft-Grain-Ledersitze sollen besseren Seitenhalt spenden, die Oberflächen an Armaturen und Mittelkonsole glänzen in neuem „Aurora“-Finish, die Displays sind dank eines Polarisationsfilters besser abzulesen und drei neue Audiosysteme sorgen für optimale Beschallung. Die Motoren bleiben dagegen unverändert, dafür kommt ein neuer Vierzylinder-Turbodiesel mit 2,2 Litern Hubraum hinzu, der im XF 2.2 D bei 190 PS Leistung nur 5,4 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer verbrauchen soll.

Auch der Jaguar XK erhält neue Scheinwerferaugen sowie eine leicht modifizierte Frontpartie, was für einen deutlich frischeren Auftritt sorgt. Auf dem Heck prangt – wie auch beim XF – ab sofort wieder der „Leaper“, die springe Raubkatze. Mit dem Modell-Update ist zudem das bisher dem XKR vorbehaltene „Black Pack“, bei dem die Chrom-Elemente mit einem mattschwarzen Finish überzogen werden, auch für die Sauger-Modelle verfügbar. Auch im Interior kommt nun ein schwarzer Softlack für die Bedienelemente zum Einsatz, für „British Cool“ sorgt derweil die phosphorblaue Ambient-Beleuchtung.

Text: Jan Baedeker
Fotos: Jaguar