Ikonen der Uhrengeschichte No. 3: Bulgari-Bulgari von Bulgari



In unserer Serie Ikonen der Uhrengeschichte stellt Experte Gisbert L. Brunner Armbanduhren mit Kultstaus vor, die seit mindestens 30 Jahren auf dem Markt sind und immer wieder neue aufgelegt werden. Dazu gehört auch die 1977 vorgestellte Bulgari-Bulgari von Bulgari.

Für die Hersteller von Uhren gibt es zweifelsfrei viele Möglichkeiten, das eigene Signet auf der Uhr zu Platzieren. Mit Abstand am häufigsten sieht man den Markeneigenen Schriftzug auf dem Zifferblatt. Im Jahr 1977 beschritt der römische Nobeljuwelier Bulgari einen völlig anderen, bis dahin noch nicht praktizierten Weg.



Auf dem schlichten, von ihm entworfenen Zeitmesser ließ er den Namen Bulgari auf die breite Lünette gravieren. Da die einfache Darstellung des Namens nicht ausreichte, wurde er gleich doppelt aufgetragen. Der Name für das Modell war so denn auch schnell gefunden – die elegante, runde Uhr wurde schlicht und ergreifend Bulgari-Bulgari getauft. Seitdem ist dieser italienische Uhrenklassiker häufig imitiert, aber nie erreicht worden und begeistert noch heute in vielen Editionen Designfreaks unterschiedlichster Couleur.

Die Ikone der nächsten Woche ist die Santos von Cartier.

In der Serie Ikonen der Uhrengeschichte bereits erschienen:

No. 1: Audemars Piguet Royal Oak

No. 2: Breitling Navitimer

Text: Gisbert L. Brunner
Foto: Hersteller