Hubertus von Hohenlohe: Kunstbuch „Urban Jungles“

Hubertus von Hohenlohe ist geprägt vom Jetset der Sechziger und Siebziger Jahre. Geboren 1959 in Mexico City, pendelte er schon als Kind zwischen dem spanischen Marbella Club Hotel seines Vaters Alfonso von Hohenlohe und der Filmstadt Cinecittà, wo seine Mutter Ira von Fürstenberg mehr als 30 Filme drehte. Vielleicht ist es dieses Umfeld, das Hubertus von Hohenlohe dazu bewegte, sich in dieser von Marken und Lebensarten geprägten Welt auf die Suche nach der eigenen Identität zu machen.

Im Jahr 2001 begann Hubertus von Hohenlohe mit „Ira Valencia“ eine Fotoserie, bei der er Regisseur und Hauptdarsteller gleichzeitig war. Er wird von der Künstlerin Irene Da Punt entdeckt, die seine Fotos auf dem Cover seines Albums „Spiegelbilder“ sieht. Es entstand eine Reihe von Ausstellungen in europäischen Metropolen. Zentrales Thema der Fotografie von Hubertus Hohenlohe ist sein eigenes kosmopolitisches Leben.

Die 124 Farbfotografien des Buches „Urban Jungles“ zeigen einen Teil seines spontanen Schaffens, denn keine Aufnahme dieser Serie ist inszeniert. Jedes einzelne Bild entstand aus einer zufälligen Situation heraus und immer ist der Fotograf in der Reflektion seiner Motive zu sehen. Das Buch nimmt den Betrachter mit auf eine urbane Reise, und zeigt wie verloren wir in einer von Marken bestimmten Welt sind.

Noch bis Ende Juli sind einige der Fotowerke von Hubertus von Hohenlohe in der Hamburger Galerie Roschlaub ausgestellt. Weitere Informationen finden Sie unter www.roschlaubgallery.de.

Das Buch Urban Jungles ist bei teNeues erschienen und kostet 79,90 €.

Text: J. Philip Rathgen
Fotos: Hubertus von Hohenlohe



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