H&H Auktion auf dem Cheltenham Racecourse 2006 - Vorschau



Das Jahr 2006 könnte für das britische Auktionshaus H&H recht erfolgreich beginnen, denn eine seltene und sehr begehrte AC Cobra sucht einen neuen Besitzer. Bei dem angebotenen Fahrzeug handelt es sich um einen von zwei gebauten Werksrennwagen für das 1963er Langstreckenrennen von Le Mans. Bekannt wurde diese Cobra allerdings erst etwas später, als sie unter der Hand des legendären Rennfahrers „Gentleman Jack“ Sears für das Willment Team startete.

Besser bekannt als „39PH“ (in Anlehnung an das gleichnamige Kennzeichen) belegte diese Cobra, pilotiert von Ninian Sanderson und Peter Bolton, den 7. Platz im Rennen von Le Mans. Später übernahm Teamchef John Willment den Rennwagen für sein Rennteam und ließ den originalen grünen Lack durch die Farbe des Willment-Teams ersetzen. Das grelle Rot mit einem weißen Streifen trägt diese Cobra heute noch. Die Erwartungen liegen zwischen 1.000.000 und 1.100.000 Euro.



Die Februar-Auktion bietet noch ein weiteres Stück Motorsportgeschichte: der EMKA Aston. Dieser etwas skurril wirkende Rennwagen wurde von Len Bailey entwickelt und von Michael Cane Racing für Steve O’Rourke präpariert. Steve O’Rourke, damals Manager der Band Pink Floyd, war ein passionierter Rennfahrer, genauer gesagt war er verrückt danach, an den 24-Stunden von Le Mans teilzunehmen. Mit den Teampartnern Tiff Needell und Nick Fraure belegte er Platz 17 der Saison 1983 und sogar Rang 11 zwei Jahre später.

Zur Auktion kommen: der originale Rennwagen, eine Replik des EMKA Aston in der „Hawaiian Tropic“-Lackierung (Saison 1983), und einige mechanische und optische Teile. Die Preiserwartungen liegen zwischen 260.000 bis 290.000 Euro.

Die Auktion findet am 20. und 21. Februar 2006 im Centaur-Building auf dem Cheltenham Racecourse, England statt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.classic-auctions.com

Text: Steve Wakefield
Fotos: H&H


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