Hermès Birkin Bag für 51.000 Euro verkauft

Hermès Birkin Bag für 51.000 Euro verkauft

Die Handtaschen, von denen Damen träumen, tragen Namen wie Kelly oder Birkin und stammen von Hermès. Auf die handgefertigten Kultobjekte warten Kundinnen mitunter bis zu sechs Jahre. Bei einer Artcurial-Auktion in Paris wurde nun eine Birkin Bag aus Krokodilleder für über 51.000 Euro verkauft.

Die Birkin Bag gehört neben der legendären Kelly Bag zu den begehrtesten Taschen der Traditionsmanufaktur aus Frankreich. Der nun erzielte Verkaufspreis stellt bei weitem nicht den Spitzenpreis dar, den diese Ledertaschen regelmäßig erzielen – sechsstellige Summen sind keine Seltenheit. Die Geschichte der Birkin Bag geht auf eine Begegnung zwischen dem im Mai 2010 verstorbenem Hermès-Chef Jean-Louis Dumas und der Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin zurück. Während einer Flugreise Anfang der 80er Jahre äußerte sie gegenüber Dumas den Wunsch nach einer praktischen und weiten Tasche zum Reisen, die den offen Korb, den Birkin bis dato verwendete, ersetzen sollte. Jean-Louis Dumas skizzierte noch im Flugzeug eine Tasche, die den Wünschen der Künstlerin entsprach. Die von ihm entworfene Ledertasche war inspiriert von „Haut à Courroies“, einer Reisetasche die Hermès bereits 1892 vorgestellt hatte.

Seit 1984 ist die Birkin auf dem Markt und hat schon viele Damenherzen höher schlagen lassen. Nun mag man es für unpassend halten, eine solch stattliche Summe in eine Tasche zu investieren, doch schon der französische Dichter Jacques François Anatole Thibault erkannte: „Es liegt in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unvernünftig zu handeln.“

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.artcurial.com.

Text: J- PhilipRathgen
Fotos: Artcurial