Grob SPn Utility Jet: Business Jet „Shooting Brake“

Das jüngste Mitglied der Light Jet–Familie, der Grob SPn Utility Jet, wird besonders im Kreis der jagdbegeisterten britischen Aristokratie für Aufmerksamkeit sorgen. War es doch ein britischer Adliger, der auch während der Jagd nicht auf den Stil und Luxus seines Coupés verzichten wollte, allerdings den Gepäckraum eines Kombis benötigte. Die Lösung: Er ließ das Coupéheck durch das eines Kombis ersetzen. Einen ähnlich praktischen Gedanken scheinen die Designer der deutschen Firma Grob Aerospace bei der Entwicklung des SPn Utility Jets verfolgt zu haben.

Grob SPn Utility Jet: Business Jet „Shooting Brake“ Grob SPn Utility Jet: Business Jet „Shooting Brake“

Die Idee war es, die Leistung eines Jets mit der Flexibilität einer Propellermaschine zu verbinden. Das Ergebnis ist der SPN Utility Jet. Mit sechs Passagieren an Bord kann die kleine Düse rund 3.300 Kilometer weit fliegen und das Beste, der Rumpf und die Flügel aus Kohlefaser sowie das verstärkte Fahrwerk sind auch für den „Off-Road-Betrieb“ ausgelegt. Das heißt: Der Grob-Jet kann auch auf teilbefestigten Sand- oder Graspisten landen, die sonst nur den langsameren Turbopropmaschinen vorbehalten waren.

Ein weiterer Clou ist, dass die geräumige Kabine innerhalb kürzester Zeit, teilweise oder komplett in einen Frachtraum umgebaut werden kann. Dieses modulare Einrichtungs-Konzept macht den Jet in Kombination mit einer großen Tür zu einem echten Vielzweck-Flugzeug. Genau betrachtet ist also der SPn Utiliy Jet das ideale Transportmittel für den nächsten Jagdausflug, denn selbst eine Bärenfalle samt erlegter Jagdtrophäe fände genügend Platz. Na dann: Weidmanns Heil!

Der Preis beträgt mit standardmäßiger, flugfertiger Ausrüstung rund 5,8 Millionen Euro. Die erste Kundenauslieferung ist für das zweite Quartal 2007 geplant. Weitere Informationen finden Sie unter www.grobspn.com.

Text: J. Philip Rathgen
Fotos: Grob Aerospace


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